NENA (Network ENterprise Alps)
EU-Projekt an der Fachhochschule Rosenheim
Rosenheim ist traditionell als „Mekka der Holztechnik“ international bekannt und Stadt und Landkreis legen großen Wert darauf, dass diese „Marke“ ihren Wert erhält, auch wenn sich inzwischen in Deutschland und ganz Europa eine vielfältige Konkurrenz gebildet hat. In den letzten Jahren ist ein zweites überregionales Markenzeichen dazu gekommen. Der Raum Rosenheim hat sich zu einem bedeutenden regionalen Zentrum der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) entwickelt.
Im Rahmen des europäischen Projektes
NENA („Network Enterprise Alps“) ergab sich eine Gelegenheit, beide Schwerpunkte zugleich zu fördern und dabei auch erhebliche europäische Fördermittel einzuwerben.
Zukünftig können sich an der Hochschule Rosenheim auch Architekten mit den vielfältigen Möglichkeiten des modernen ökologisch wertvollen Holzbaus vertraut machen können. Neben der Holzbauarchitektur wird unter anderem auf technische Gebäudeausstattung und konstruktive Grundlagen eingegangen werden. Besonderer Wert wird aber auf die systematische Unterstützung aller Geschäftsprozesse von der Vorplanung über die Ausschreibung bis zu Konstruktion und Abrechnung durch moderne holzbau-spezifische Software-Systeme gelegt.
Durch die im Holzbau ausgebildeten Architekten können der Holzbau und das damit verbundene Handwerk bis hin zur Holz- und Forstwirtschaft konkret gefördert und damit Arbeitsplätze in der Region erhalten und gefestigt werden.
Das war Anlass für Stadt und Landkreis, sich an den Gesamtprojektkosten von 200.000 € mit je zweimal jährlich 15.000 € zu beteiligen. Aufgrund dieser regionalen Förderung und des Eigenanteils der Fachhochschule von 40.000 € gab die EU einen Zuschuss von insgesamt 100.000 € dazu.

- Die FH Rosenheim dankt Stadt und Land für die Unterstützung; Oberbürgermeisterin Gabi Bauer mit Landrat Dr. Max Gimple, Präsident (re) der Fachhochschule Prof. Dr. Alfred Leidig, Vizepräsident der FH Prof. Heinrich Köster (li.)



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