Stand: 21. Mai 2012, 11:36 Uhr

Studiengang Wirtschaftsmathematik-Aktuarwissenschaften

 

FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik-Aktuarwissenschaften. Die Fragen werden laufend aktualisiert. Sollten Sie eine Frage haben, die hier noch nicht gestellt wurde, schreiben Sie uns: 
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailwma(at)fh-rosenheim.de  

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWelche Vorraussetzungen muss ich mitbringen um Wirtschaftsmathematik zu studieren? 
Öffnet internen Link im aktuellen FensterIch bin an der FOS-Wirtschaftszweig. Ist das im Vergleich zu FOS-Technik ein Nachteil, dass ich weniger Mathekenntnisse mitbringe?   
Öffnet internen Link im aktuellen FensterGibt es Zulassungsbeschränkungen, z.B. durch Noten?  
Öffnet internen Link im aktuellen FensterGibt es neben der Spezialisierung in den Aktuarwissenschaften auch eine Spezialisierung in Statistik?
Öffnet internen Link im aktuellen FensterIst Statistik nur als Nebenfach zu sehen?
Öffnet internen Link im aktuellen FensterWie erhält man den Titel Aktuar DAV?
Öffnet internen Link im aktuellen FensterFür welche Masterstudiengänge ist man nach dem Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik mit der Ausrichtung Aktuarwissenschaften zugelassen?
Öffnet internen Link im aktuellen FensterIst ein Masterstudiengang geplant?
Öffnet internen Link im aktuellen FensterWie weit unterscheidet sich der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik an der Hochschule Rosenheim von einem normalen Mathe-Studium mit der Spezialisierung Aktuarwissenschaften an einer Universität beispielsweise bzgl. Anspruch oder Umfang?
Öffnet internen Link im aktuellen FensterWie sind die Berufsaussichten von FH-Absolventen im Vergleich zu Uni-Absolventen?
Werden Absolventen mit dem Abschluss Wirtschaftsmathematik im Vergleich zum Abschluss Mathematik Nachteile haben, z.B. bei potentiellen Arbeitgebern?
Öffnet internen Link im aktuellen FensterIst die Bezeichnung Wirtschaft in Wirtschaftsmathematik abwertend in dem Sinn, dass geringere Anforderungen gestellt werden?

 

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, um Wirtschaftsmathematik zu studieren?

Die Inhalte eines Mathematikstudiums haben ganz andere Schwerpunkte als der Mathematik-Stoff in der Schule. Es geht darum, mit mathematischen Methoden Problemlösungen zu finden, oft kreativ und selten durch Anwendung  vorgegebener Schemata.

Daher ist der Mathematik-Schulstoff nicht ausschlaggebend, sondern: Spaß am logischen Denken, Knobeln, Durchhaltevermögen und aus Fehlern lernen können, also Aufgaben versuchen zu lösen, auch wenn die Lösungen nicht ganz perfekt sind.

 

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Ich bin an der FOS-Wirtschaftszweig. Ist das im Vergleich zu FOS-Technik ein Nachteil, dass ich weniger Mathekenntnisse mitbringe?

Natürlich unterscheiden sich die Lehrpläne; die Techniker haben mehr Mathematik, aber das macht sich eher in den ingenieurswissenschaftlichen Fächern bemerkbar. Dort wird z.B. in  Physik und Mechanik von Anfang an viel Mathematik  angewendet, die erst später im Studium in den Mathematikvorlesungen behandelt wird.  Im Studiengang Wirtschaftsmathematik ist das nicht der Fall, weil das Studium stufenweise aufgebaut ist, also Kenntnisse erst vorausgesetzt werden, nachdem Sie gelehrt wurden.

 

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Gibt es Zulassungsbeschränkungen, z.B. durch Noten?

Aktuell keine bis auf die üblichen Zugangsvoraussetzungen, insbesondere kein N.C.

 

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Gibt es neben der Spezialisierung in den Aktuarwissenschaften auch eine Spezialisierung in Statistik?

Die Statistik wird nicht nur nebenher betrieben, sondern sie ist ein weiterer Schwerpunkt neben Aktuarwissenschaften und Informatik.
Der Studiengang beinhaltet eine sehr solide Statistik-Ausbildung, sowohl in Theorie als auch Praxis (also konkret am Rechner das Gelernte umsetzen). Sie ist so gestaltet, dass man auch außerhalb der Finanz- und Versicherungswirtschaft (z.B. bei Marktforschungsinstituten) problemlos eine Stelle im Bereich Statistik finden sollte. Gut ein Viertel der vorgesehenen Stunden ist Statistik!

 

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Ist Statistik nur als Nebenfach zu sehen?

Die Statistik wird nicht nur nebenher betrieben, sondern sie ist ein Schwerpunkt des Studiengangs zusammen mit Aktuarwissenschaften und Informatik. Die Statistik und auch Informatik bilden grundlegende Werkzeuge bei der (praktischen) Bearbeitung aktuarieller Problemstellungen.

 

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Wie erhält man den Titel Aktuar DAV?

Der Titel Aktuar DAV kann nur von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) verliehen werden. Dazu verlangt sie 10 Prüfungen; die letzte dieser Prüfungen heißt Spezialwissen und kann nur bei der DAV selbst abgelegt werden. Dazu ist auch unbedingt mehrjährige praktische Berufserfahrung nachzuweisen, d.h. der Titel Aktuar DAV kann nicht alleine in einem Studiengang an einer Hochschule gemacht werden. Von den restlichen 9 notwendigen Prüfungen wollen wir 8 anerkennen lassen. Die neunte könnte man z.B. im Rahmen eines Masterstudiums ablegen oder auch direkt bei der DAV.

 

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Für welche Masterstudiengänge ist man nach dem Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik mit der Ausrichtung Aktuarwissenschaften zugelassen?

Die Zulassung für den Master regeln die jeweiligen Hochschulen, die einen Masterstudiengang anbieten, selbst, so dass man die Frage nicht pauschal beantworten kann.

 

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Ist ein Masterstudiengang geplant?

Wir streben eine Zusammenarbeit mit einer renommierten Hochschule an; Gespräche dazu laufen. Es soll die grundsätzliche Möglichkeit eines auf dem Bachelor aufbauenden Masters eingerichtet werden, Einzelheiten stehen aber noch nicht fest. Bis dahin vergeht ja noch einige Zeit.

 

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Wie weit unterscheidet sich der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik an der Hochschule Rosenheim von einem normalen Mathe-Studium mit der Spezialisierung Aktuarwissenschaften an einer Universität, beispielsweise bzgl. Anspruch oder Umfang?

Das Studium an der Hochschule Rosenheim ist ein „echtes“ grundständiges Mathematik Studium, das zusätzlich konsequent auf diejenigen Gebiete fokussiert ist, die in der (Finanz-) Wirtschaft praktische Anwendung finden. 
Das Mathestudium an der Uni ist sehr viel theoretischer aufgebaut und bildet für die Forschung aus. Unser Ziel ist es, wirklich angewandte Mathematik zu lehren. Die Professoren haben alle auch in der freien Wirtschaft gearbeitet, so dass sie wissen, was verlangt wird und sehr gute Kontakte in die Praxis haben. Das alles ist an der Uni nicht der Fall, die Lehrenden dort haben i. A. keinerlei Praxiserfahrung.

Das Niveau ist wegen der unterschiedlichen Ausrichtung nicht miteinander vergleichbar. Je nachdem, was einem mehr liegt, ist das theoretische oder das eher praktische das einfachere Studium.

Eine Spezialisierung Aktuarwissenschaften in der Breite und Tiefe wie in Rosenheim bietet unseres Wissens nach derzeit keine FH  und auch keine Uni in Deutschland an.

 

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Wie sind die Berufsaussichten von FH-Absolventen im Vergleich zu Uni-Absolventen?

Arbeitgeber stellen je nach Anforderung FH bzw. Uni-Absolventen ein, der Anteil ist ca. 50-50. Mathematiker sind allerdings zur Zeit sehr knapp, so dass weder für FH- noch Uni-Absolventen Probleme bestehen unterzukommen.

 

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Werden Absolventen mit dem Abschluss Wirtschaftsmathematik im Vergleich zum Abschluss Mathematik Nachteile haben, z.B. bei potentiellen Arbeitgebern?

Die Unternehmen wissen in der Regel sehr gut Bescheid, was in einem Studiengang Wirtschaftsmathematik drin steckt.
Die Tatsache, dass Wirtschaft im Namen des Studiengangs enthalten ist, ist auf keinen Fall eine Abwertung, sondern wird in der Wirtschaft viel mehr als "praxisrelevant" und als ein Pluspunkt eingestuft. Bedenken entstehen, wenn überhaupt, eher bei "reinen Mathematikern", die eben die reine Lehre vertreten. Man beachte auch den BWL-Anteil in unserem Studium: Das ist deutlich weniger als die Hälfte, aber dennoch soviel, dass es als für die Praxis wesentlich angesehen werden kann.

In der Grundausrichtung handelt es sich insgesamt um ein Mathematikstudium, allerdings mit einer speziellen Ausrichtung, die auf die beruflichen Anforderungen eines Mathematikers in der Wirtschaft zugeschnitten ist.
Etwas deutlicher: Möchte jemand eigentlich BWL studieren und findet keinen Studienplatz, so wird der Studiengang Wirtschaftsmathematik in der Regel keine wirkliche Alternative sein. Der Fokus des Interesses sollte schon die (angewandte) Mathematik sein.

 

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Ist die Bezeichnung Wirtschaft in Wirtschaftsmathematik abwertend in dem Sinn, dass geringere Anforderungen gestellt werden?

Die Tatsache, dass Wirtschaft im Namen steckt, ist auf keinen Fall eine Abwertung, sondern wird in der Wirtschaft viel mehr als "praxisrelevant" eingestuft. Etliche Unternehmen suchen explizit nach Wirtschaftsmathematikern, da sie über die Mathematik hinaus über wichtige Kenntnisse verfügen, die für ein erfolgreiches Arbeiten in einem Wirtschaftsunternehmen wichtig sind.

 

 

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