Vortrag an der Sternwarte Rosenheim: Pulsare testen die Relativitätstheorie
Rosenheim, 12. Januar 2012. Pulsare sind schnell drehende Neutronensterne. Diese bizarren, nur ca. 20 Kilometer großen, sehr kompakten Objekte entstehen am Ende eines Sternenlebens als Überbleibsel einer Supernova-Explosion - sie sind quasi „Sternleichen“. Durch die Drehimpulserhaltung (analog der Pirouette einer Eiskunstläuferin) drehen sie sich meist mehrmals pro Sekunde und geben dabei in Pulsen z. B. Radiostrahlung ab. Mit Hilfe von Pulsaren kann man die Richtigkeit der allgemeinen Relativitätstheorie überprüfen, die bisher beste Antwort zur Beschreibung der Schwerkraft. In seinem Vortrag an der Hochschule Rosenheim wird Prof. Dr. Michael Kramer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn, am 26. Januar 2012 diese extremen Objekte als Überbleibsel von Riesensternen vorstellen und die aktuellen und geplanten Experimente mit ihnen im Detail erläutern.
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