Studienverlauf
Das Studium dauert sieben Semester und findet an den Standorten Rosenheim und Wasserburg a. Inn statt. Die 18 aufeinander aufbauenden Module bestehen aus einer oder mehreren Lehrveranstaltungen und schließen jeweils mit einer Prüfung ab. Eine Aufnahme des Studiums ist jeweils zum Wintersemester möglich, vor dem ersten Semester finden ab August des jeweiligen Jahres studienvorbereitende Seminare an der kooperierenden Berufsfachschule statt. Am Ende des sechsten Semesters absolvieren die Studierenden die staatliche physiotherapeutische Abschlussprüfung. Das siebte Semester ist weitgehend der Anfertigung der abschließenden Bachelorarbeit vorbehalten.
Studieninhalte
Der Schwerpunkt der ersten beiden Semester liegt auf den physiotherapeutischen Bezugswissenschaften. In den folgenden Semestern nehmen Umfang und Komplexität der therapiewissenschaftlichen und physiotherapeutischen Module zu. Ab dem fünften Semester rücken Fächer zum Professionalisierungsprozess in der Physiotherapie in den Mittelpunkt, im siebten Semster können Studierende individuelle Vertiefungen wählen.
Praxisbezug

Im Studiengang sind praktische und theoretische Inhalte eng verzahnt. Studierende absolvieren in den ersten sechs Semestern insgesamt 1.600 Praxisstunden, in denen das theoretische Wissen in die Praxis übertragen, angewendet und vertieft wird. Integriert sind zudem Hospitationen und Projektarbeiten in kooperierenden Einrichtungen wie Kliniken, Physiotherapiepraxen und Rehabilitationszentren. Alle praktischen Lehrveranstaltungen finden in Kleingruppen statt. Erfahrende Mentoren betreuen die Praxiseinsätze in den Kooperationseinrichtungen.
Lehrformen
Der Studiengang bedient sich unterschiedlicher Lehr- und Lernformen, zum Einsatz kommen u. a.:
- Klassischer seminaristischer Unterricht
- Problemorientiertes Lernen (POL) an Fallbeispielen in Kleingruppen
- Projektarbeiten und Fallstudien
- Praxisnaher Unterricht in Kliniken
- E-Learning im Rahmen der virtuellen Hochschule Bayern (vhb)



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