Fakultät für Informatik - Projekt NENA
NENA - Network Enterprise Alps

Rosenheim ist traditionell als „Mekka der Holztechnik“ international bekannt und die Hochschule legt gemeinsam mit Stadt und Landkreis großen Wert darauf, dass diese „Marke“ ihren Wert behält, auch wenn sich inzwischen in Deutschland und ganz Europa eine vielfältige Konkurrenz gebildet hat. In den letzten Jahren ist ein zweites überregionales Markenzeichen dazu gekommen. Der Raum Rosenheim hat sich zu einem bedeutenden regionalen Zentrum der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) entwickelt.
Im Rahmen des europäischen Projektes NENA („Network Enterprise Alps“) haben sich zehn Partner aus allen Alpenländern zum Ziel gesetzt, ein alpenweites Netzwerk von kleinen und mittleren Untenehmen aufzubauen. Hierdurch ergibt sich nun eine Gelegenheit, beide Rosenheimer Schwerpunkte zugleich zu fördern und dabei auch erhebliche europäische Fördermittel zu erhalten.
An der Hochschule Rosenheim wird derzeit ein neuer Masterstudiengang „Holzbau für Architekten“ vorbereitet, in dem sich Architekten mit den vielfältigen Möglichkeiten des modernen ökologisch wertvollen Holzbaus vertraut machen können. Neben der Holzbauarchitektur soll unter anderem auf technische Gebäudeausstattung und konstruktive Grundlagen eingegangen werden. Besonderer Wert wird aber auf die systematische Unterstützung aller Geschäftsprozesse von der Vorplanung über die Ausschreibung bis zu Konstruktion und Abrechnung durch moderne holzbau-spezifische Software-Systeme gelegt.

Die Vorbereitung des neuen Studiengangs und seine Ausstattung mit moderner Informationstechnik werden im Rahmen des Projektes für zwei Jahre (März 2006 bis Februar 2008) gefördert. Das war Anlass für Stadt und Landkreis Rosenheim, sich an den Gesamtprojektkosten von 200.000 Euro mit je zweimal jährlich 15.000 Euro zu beteiligen. Aufgrund dieser regionalen Förderung und des Eigenanteils der Hochschule von insgesamt 40.000 Euro gibt die EU einen Zuschuss von insgesamt 100.000 Euro zum Projekt dazu.
Die Verantwortung für den Informatik-Anteil am Projekt NENA liegt bei
Prof. Dr. Roland Feindor.
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