Labor für Fertigungsleittechnik/BDE

Zielsetzung
- Theoretische und Praktische Darstellung Grundlagen Fertigungsleittechnik zur Ausbildung der Studierenden für die industrielle Holzfertigung
- Datenerfassung und Visualisierung – BDE – als Basis der Ablaufoptimierung im Betrieb, des Produktionsmanagements praxisrelevant weiterentwickeln
- Arbeitsfläche Prozess- und Maschinenanbindung: Lösungsansätze aktueller Probleme der Datengewinnung präsentieren und überprüfen
- Material- und Sendungsverfolgung, Intralogistik: Lösungsansätze der wichtiger werdenden Kennzeichnungs- und Identifikationstechnik aufzeigen, weiterentwickeln

Stand der Technik, Rahmenbedingungen der Fertigung/Produktion
- Maschinen am Markt heute weitgehend automatisiert
- Abläufe zwischen den Maschinen teils manuell, teils teilautomatisiert
- Dateneingabe an Maschinen über Maschinenterminals (manuelle Eingabe oder über Dateizugriff/Directory, alternativ über Datenträger)
- Vernetzung der Maschinen über Ethernet bereits zum Teil realisiert
- Maschinen erfüllen die eigentlichen Funktionen gut bis sehr gut.
Probleme heute:
- Vernetzung von Maschinen untereinander nur bei ein und demselben Hersteller
- Koordination der Maschinen sowie der Abläufe über Leitsysteme im Holz im Aufbau
Verknüpfung mehrerer Maschinen, Datenverträglichkeit, |
|---|
Hierzu einzusetzen:
Maschinendatenerfassung, Prozessdatenerfassung sowie BDE, Systeme der Material- und Werkzeugverfolgung, Bedien- und Beobachtungssysteme
Hauptthemen des Labors für Fertigungsleittechnik/BDE:
- Eindeutige Materialverfolgung über die verschiedenen Maschinen und Puffer
- Eindeutige Auftragsverfolgung, stetige Zuordnung Material/Auftrag
- Maschinendiagnose, Zustandsorientierte Wartung/Instandhaltung
- Funktion und Bedeutung Betriebsdatenerfassung praktisch
- Organisation im Fertigungsleitstand bzgl. Abgrenzung Daten und Funktionen
- Maschinenanbindung und Kommunikationsalternativen für die Praxis
- Aufbau Leitsystem, Software, Module, Visualisierung und Datengenerierung
- Umgang mit Leitstandsoftware, Mensch-Maschine Schnittstelle, Datenbank
An realen Maschinen testbar:
- Welche Verschleißdaten kann man wie erfassen und wo weiterverarbeiten, was fängt man damit an. Welche Sensorik setzt man ein und wie vernetzt man den Datenfluß.
- Wie kann man ein Produkt bereits auf der Maschine eindeutig und sicher kennzeichnen und wie über die Logistik weiter verfolgen, rückverfolgen.
- Intelligente Sensorik, Informationslogistik bis zum intelligenten Aktor und zur Datenverarbeitung im Leitstand, BDE-Rechner, Instandhaltungsrechner,Einsatz Kennzeichnungs- und Lesetechnik an der Maschine, beim Ein-/Ausschleusen, Werkstückkennzeichnung bereits bei der Grunderstellung.
Thema | Einsatz im Unterricht |
|---|---|
Tracking und Tracing | Rechnereinsatz in Produktion |
Visualisierung, Zustandsmeldungen | Steuerungstechnik |
Zugangskontrolle | Fertigungstechnik |
BDE, MDE, Auto-ID | Projektarbeiten |
Auftragsverfolgung, Leitstand, FLS | Planungsseminare |
Themen angewandte Wissenschaft: | |
BDE, MDE Stufenkonzept, Condition Monitoring, Bedienen/Beobachten und HMI im Holz, Materialverfolgung/Ursprungssicherung in der Praxis, Maintenance | |
Laborausstattung
- 10 PC zur Entwicklung und für praktische Übungen
- Vernetzung über Ethernet mit dem Labor Steuerungstechnik
- Leitstandsoftware von 3-Tec zur Darstellung eines Leitsystems
- B&B System WinCC für mehrere Arbeitsplätze
- Leitstandsoftware einer Eigenentwicklung aus dem Planungsseminar
- Systembeispiele zur Material- und Sendungsverfolgung
- Beispiele von Systemen des Produkt- und Markenschutzes



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Prof. Dr. Klaus Krämer


