Unser Bildungsauftrag
Der ausgeprägte Praxisbezug, aber auch die straffe und überschaubare Studienorganisation zeichnen die Ausbildung an der Hochschule Rosenheim aus.
Erststudium und konsekutive Masterstudiengänge stehen deutschen wie internationalen Bewerbern offen. Weiterbildungsstudiengänge sind in der Regel gebührenpflichtig.
Grundlage dieses attraktiven Profils ist die besondere Stellung, die die Fachhochschulen im deutschen Bildungssystem einnehmen.
Ein junger Hochschultyp
Die Fachhochschulen sind ein relativ junger und dabei sehr erfolgreicher Hochschultyp in Deutschland. In Bayern wurden sie 1971 als gleichwertige Einrichtungen neben Universitäten und Kunsthochschulen eingeführt. Im Gegensatz zu den stärker wissenschaftlich orientierten Universitäten bereiten die Fachhochschulen als "Hochschulen für die Praxis" die Studierenden gezielt auf ihre spätere berufliche Tätigkeit in Industrie und Wirtschaft vor. Damit erfüllen sie einen eigenständigen Bildungsauftrag, der auf die aktuellen Bedürfnisse des Arbeitsmarktes ausgerichtet ist: "Sie vermitteln durch anwendungsbezogene Lehre eine Bildung, die zu selbständiger Anwendung wissenschaftlicher Methoden und künstlerischer Tätigkeiten in der Berufspraxis befähigt." (Bayerisches Hochschulgesetz, Art. 2 Abs. 1 Satz 6)
Mit dieser Erweiterung des staatlichen Bildungssystems kommt das Land dem großen Bedarf der Wirtschaft an hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften in der modernen Industriegesellschaft entgegen. Im Prozess ihrer kontinuierlichen Modernisierung und Internationalisierung sind die Fachhochschulen heute entscheidende Impulsgeber für Innovation und Fortschritt.
Intensiver Praxisbezug
Kennzeichnend für diese starke Praxisorientierung der Ausbildung wie sie an der Hochschule Rosenheim verstanden und umgesetzt wird, sind der intensive Theorie-Praxis-Transfer durch einen hohen Anteil an Labor- und Seminarübungen in kleinen Lerngruppen, umfangreiche Praktika, Exkursionen und Projekte, sowie eine Vielzahl von Seminar- und Diplomarbeiten im "Lernort Betrieb". Neben didaktischer und wissenschaftlicher Kompetenz legt die Hochschule Wert auf das praktische Know-how ihrer Dozenten. So sind die Professoren und die zahlreichen externen Lehrbeauftragten berufserfahrende Führungskräfte aus Industrie und Verwaltung. Mit der Integration von Unternehmen und Einrichtungen in den Unterricht, in Hochschulgremien und gemeinsame Arbeitskreise ist die Hochschule damit stets am Puls des Marktes und die Lehrinhalte "up to date". Eingebunden in die Aktivitäten der Hochschule, von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen bis hin zu Unternehmensberatungen, lernen die Studierenden innovatives Projektmanagement kennen, wie es heute gefragt ist. Fremdsprachenkompetenz, Teamfähigkeit und Vertrautheit mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sind darüber hinaus wichtige Schlüsselqualifikationen, die die Hochschule gezielt fördert. Die vielfältigen Kontakte zu regionalen und überregionalen Unternehmen und zu Hochschulen auf der ganzen Welt bieten zusätzliche Qualifizierungsmöglichkeiten für den internationalen Markt.
Effiziente Studienstruktur
Das zielorientierte bayerische Bildungskonzept für die Fachhochschulen spiegelt sich auch in der konzentrierten und durchstrukturierten Studienorganisation. Im Zuge der Internationalisierung unserer Studienabschlüsse bietet die Hochschule bereits jetzt in den meisten Studienrichtungen eine siebensemestrige Bachelorausbildung an. Nach wie vor ist aber in einigen Fakultäten das achtsemestrige Diplomstudium möglich. Fachhochschulen bilden anwendungsbezogen aus; beide Studienmöglichkeiten beinhalten daher Praxisphasen.
Mit dem erfolgreichen Abschluss verleiht die Hochschule die akademischen Grade Bachelor of Engineering, Bachelor of Science und Bachelor of Arts oder den Diplomgrad mit dem Zusatz (FH), z.B. Diplom-Ingenieur (FH), in der Kurzfassung Dipl.-Ing. (FH). Die Studienrichtung Innenarchitektur hat mit dem Wintersemester 2005/06 das Diplomstudium eingestellt und regulär eine Bachelorausbildung im Studienangebot. Im Zuge der Globalisierung bietet die Hochschule Rosenheim darüber hinaus postgraduale Masterstudiengänge an, die nach zusätzlichen drei Semestern mit dem international anerkannten Grad Master of Engineering, Master of Science oder Master of Arts abgeschlossen werden können. Mit dieser Studienstruktur soll das Studienangebot flexibilisiert, die internationale Kompatibilität deutscher Studienabschlüsse verbessert und damit die Mobilität der Studenten und die Nachfrage ausländischer Studenten nach Studienplätzen erhöht werden.



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