"Girls go tech 2012" - Workshops der Fakultät für Informatik immer gefragter
Rosenheim, 26. 4. 2012. Neben vielen anderen spannenden und interessanten Workshops an der Hochschule konnten sich die 89 Teilnehmerinnen am „Girls Day“ auch zwischen musizierenden Lego-Robotern und der Erstellung eigener virtueller Welten entscheiden. Nach der sicher nicht einfachen Wahl der Workshops, die die Teilnehmerinnen besuchen wollten, war dann auch schnell klar: die Angebote unserer Fakultät liegen im Trend der Zeit und waren wieder sehr gefragt …
Dass unsere Lego-Mindstorms®-Roboter neuerdings auch musizieren können erfuhren die Teilnehmerinnen des gleichnamigen Workshops bald am Objekt. Dabei hing der eigene Erfolg auch von der Qualität und Steuerung der Sensoren dieser kleinen „Luftgitarre“ ab. Mit etwas Experimentierfreude und Geduld ließen sich dann bereits erste kleine Melodien erzeugen. Zum Warmwerden hatten die Teilnehmerinnen den kleinen „Wesen“ zuvor sowohl das Kommunizieren per Display als auch das Fahren und Reagieren mit Hilfe optischer Sensoren selbst beigebracht. Schon bald wurde klar, dass für die Programmierung neben etwas Logik vor allem auch eine große Portion Kreativität hilfreich ist, um zu einer zufriedenstellenden Lösung zu gelangen.
In ihre eigenen (virtuellen) Welten und ganz ohne unverständlichen, kryptischen Programmcode zu schreiben, konnten sich die Teilnehmerinnen unseres Workshops „ALICE – Sei dein eigener Regisseur…“ bereits nach kurzer Einarbeitung begeben. Schnell wurden intuitiv kleine Filme selbst erstellt und interaktive Spielumgebungen programmiert.
Möglich macht dies das Framework „Storytelling Alice“, das speziell für den Einstieg in die objektorientierte Programmierung von der Carnegie Mellon Universität zur Verfügung gestellt wird. Mit dieser Entwicklungsumgebung, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Jedes der Mädchen konnte seine „Welt“ auf CD gebrannt mit nach Hause nehmen. Da das Framework kostenfrei unter www.alice.org/kelleher/storytelling herunter geladen werden kann, ist für viele der Teilnehmerinnen mit dem Ende des Workshops jedoch bestimmt noch nicht Schluss.
Wie immer hätten alle gern noch weiter experimentiert und probiert, doch leider war die Zeit dieser Workshops auch diesmal wieder begrenzt.
„Mit dem Programm „girls go tech“ wollen wir auf spielerische Art und Weise das Interesse der Mädchen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die so genannten MINT-Fächer, wecken“, so Prof. Dr. Claudia Förster, stellvertretende Frauenbeauftragte der Hochschule und Professorin für Informatik. „Gerade in diesen Bereichen ist es angesichts des Fachkräftemangels wichtig, dass junge Mädchen ihr Berufswahlspektrum erweitern.“ [Auszug aus dem
Pressetext der Hochschule]*
Dass dies auch in diesem Jahr wieder gut gelungen und angekommen ist, zeigten das Engagement und das Feedback der Teilnehmerinnen.
blo/re (*mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle der Hochschule Rosenheim)
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Tiefe Einblicke in die Praxis – zu Gast bei Rofa und SHB
oder: ein detaillierter Erfahrungsbericht über die Exkursion zur ROFA mit dem IT-Dienstleister SHB...
Die Teilnehmer der Lehrveranstaltung „Betriebliche Informationssysteme im Mittelstand“ haben sich am 11. April 2011 gemeinsam auf den Weg nach Kolbermoor gemacht, um die ROFA zu besuchen. Die
ROFA ist ein erfolgreiches, mittelständisches Unternehmen, welches sich auf Fördersysteme und Anlagen der Intralogistik spezialisiert hat und weltweit 588 Mitarbeiter beschäftigt. U.a. realisierten sie ein zentrales Logistikzentrum für die Drogeriekette Rossmann als auch ein zentrales Distributions- und Servicezentrum für die STADA Arzneimittel AG. Auch viele namhafte, internationale Automobilhersteller verwenden in den Produktionshallen Fördertechnik-Systeme, die aus Kolbermoor stammen.
Organisiert und begleitet wurde die Exkursion der Rosenheimer Informatik- und Wirtschafts-informatik-Studenten durch Herrn Rainer Weng, Regionalvertriebsleiter Süd der
SHB Business Solutions GmbH. Die SHB Business Solutions GmbH ist seit 16 Jahren ein Dynamics NAV / Navision-Partner mit 30 Mitarbeitern und hat den Firmensitz in Ottobrunn. Empfangen wurde die Exkursionsgruppe von Herrn Bernhard Ritschel (Leiter Controlling) von der ROFA AG und dem Projektleiter ERP, Herr Simon Heinzmann, bei der ROFA GmbH.
Nach einer Vorstellungsrunde, in der die beiden beteiligten Unternehmen als auch die Hochschule Rosenheim präsentiert wurden, erfolgte eine Unternehmensführung, in der alle verschiedenen Unternehmensbereiche der ROFA vor Ort besichtigt wurden. Wieder zurück im Konferenzraum begann anschließend die Vorstellung des Projekts „Einführung eines ERP-Systems“ bei der ROFA-Gruppe. Dabei wurden die Studierenden über die Ausgangssituation des Projekts informiert, welche u.a. durch folgende Aspekte geprägt war:
- Verschiedene ERP-Systeme und Datenbankanwendungen waren im Einsatz,
- Es existierten viele Schnittstellen zwischen den einzelnen Anwendungssystemen, welche im Lauf der Zeit kontinuierlich unternehmensspezifisch angepasst und erweitert wurden. Dadurch erreichte man einen Zustand, der gekennzeichnet war durch problematische Anpassungen und redundante Datenhaltung.
- Wichtige Unternehmensbereiche, wie bspw. Lagerwirtschaft, Vertrieb oder Projektma-nagement waren nicht in einem integrierten, unternehmensweiten Anwendungssystem abgebildet.
Anschließend gewährten die Referenten detaillierte Einblicke sowohl in die organisatorischen Aspekte des Projekts als auch den Projektablauf sowie die wichtigsten Erfahrungen, die man während der Projektabwicklung gesammelt hat.
Seit Januar 2010 sind bei der RORFA nun neun verschiedene Dynamics NAV-Module im Produktiveinsatz. Abbildung 1 zeigt die verschiedenen Module sowie exemplarisch ausgewählte Ansichten.

Abb. 1 Systemüberblick
Durch die Life-Demonstration des entwickelten Systems und die Projektbeschreibung wurde den Studierenden eindrucksvoll vermittelt, wie eine konkrete, unternehmensspezifische Anpassung einer integrierten, betriebswirtschaftlichen Standardsoftware aussehen kann, welche Faktoren in der Praxis über Erfolg bzw. Misserfolg eines Projekts entscheiden, welche Probleme auftreten können und was angemessene Lösungsansätze darstellen. Vor allem die offene und kritische Einschätzung aller Vorgänge, mit denen Herr Heinzmann seine Erfahrungen weitergab, machen eine Veranstaltung wie diese wertvoll. Denn die Studierenden haben nun eine reale Vorstellung darüber, was auf sie im Berufsalltag zukommen kann und was von ihnen erwartet wird – sowohl als Manager, als Projektleiter oder auch als Programmierer.
Fazit:
Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung „Betriebliche Informationssysteme im Mittelstand“ steht die Gestaltung von betrieblichen, unternehmensspezifischen Informationssystemen. Dabei lernen die Teilnehmer sowohl die Anwendung als auch die Programmierung einer integrierten, betrieblichen Standard-Software (Dynamics NAV 2009) kennen und bekommen dadurch ein Verständnis wie betriebliche Geschäftsprozesse angemessen durch Anwendungssysteme unterstützt werden können. Ferner werden die Studierenden für die in der Praxis besonders zu berücksichtigenden Aspekte bei der Projektabwicklung sensibilisiert. Die Exkursion und dadurch das „Schnuppern“ von Praxisluft zeigte anschaulich, dass nicht nur technische Aspekte bei der Gestaltung von Informationssystemen wichtig sind, sondern auch Management- und Organisationsaspekte eine besondere Rolle spielen.
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Preis für die besten Programmierer: Einmal mit einem TESLA-Sportwagen fahren
18. März 2011: Was ist ein wirklicher Anreiz für angehende Informatiker, an einem Programmierwettbewerb teilzunehmen? Das fragte sich Diplom-Informatiker Geert Engelhardt, Lehrbeauftragter an der Fakultät für Informatik an der Hochschule Rosenheim. Der Vorstand der Firma Eridea AG in Bad Aibling ist zugleich stolzer Besitzer eines der schnellsten Elektrofahrzeuge der Welt aus dem Hause TESLA. „Der Firmenname ist ein Synonym für neue Technologie und Innovation“ führt der ehemalige Absolvent der Rosenheimer Hochschule aus.
Spontan setzte er eine Fahrt mit dem eleganten Elektrosportrennwagen als ersten Preis für die Gewinner des Programmierwettbewerbs im Bereich „Integration betrieblicher Standardsoftware“ aus, der von der Fakultät für Informatik semesterübergreifend im Wintersemester 2010/11 ausgeschrieben war.
Der Wettbewerb
Insgesamt meldeten sich Studierende aus dem dritten und siebten Semester an. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Wettbewerb waren bereits vorhandene Programmierkenntnisse. Diese galt es unter Beweis zu stellen:
Die vier Teilnehmerteams sollten mit Hilfe von SAP-Entwicklungswerkzeugen eine Software programmieren, die vollkommen eigenständig agieren kann – in Form eines simulierten Börsenagenten. So können am Rechner Börsengeschäfte simuliert werden.
Die Spielregeln sind einfach: Jeder „Börsenagent“ erhält ein Startkapital in gleicher Höhe, das er gewinnbringend an der Börse einsetzen soll. Wer zuletzt am meisten Geld übrig hat, hat gewonnen.
Der Tag der Entscheidung
Am Prüfungstag traten die vier virtuellen Agenten gegeneinander an – vollkommen unabhängig von ihren realen Erfindern. Diese saßen während des dreistündigen Börsenspiels zusammen und tauschten sich über die gewonnenen Erkenntnisse aus.
„Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht – mal was anderes. Und wir haben uns untereinander semesterübergreifend kennen gelernt“ sagt einer der Studierenden.
Betreut wurden die Studierenden während der Entwicklungsphase von Professor Dr. Bernhard Holaubek von der Fakultät für Informatik der Hochschule Rosenheim und von den Lehrbeauftragten Geert Englhardt sowie Dr. Gunther Schöppe.
„Dieses Projekt ist eine klassische Win-Win-Situation“ sagt Projektbetreuer Engelhardt.
„Die Studierenden haben die Gelegenheit, ihre Programmierkenntnisse in einem lockeren Rahmen zu erweitern und bekommen interessante Kontakte in die Wirtschaft“, ergänzt Albert Bernstetter. „Als junges, aufstrebendes Unternehmen in der Region lernen wir wiederum junge Leute und deren Kreativität und Potential kennen“ so der zweite Vorstand der Eridea AG.
Das Siegerteam
Fabian Egner, Stefan Pöltl und Martin Schindler heißen die Sieger dieses Wettbewerbes. Sie durften die Leistungsfähigkeit des Elektrosportwagens der Welt erfahren und selbst das Steuer übernehmen. Die übrigen Wettkampfteilnehmer dann übrigens auch.
Foto:
Die studentischen Teilnehmer am Programmierwettbewerb mit ihren Betreuern (v. l.): Christian Spanner von der Fa. Eridea, Prof. Reiner Hüttl, Dekan der Fakultät für Informatik, Albert Bernstetter von der Fa. Eridea, Prof. Dr. Bernhard Holaubek und Geert Englhardt.
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Bachelor PLUS – Das Plus für das Mehr auf dem Arbeitsmarkt
Als Student schon einen Schritt weiter sind Informatikstudenten mit dem BachelorPLUS-Zertifikat. Denn mit dem Zertifikat BachelorPLUS lässt es sich beim zukünftigen Arbeitgeber wirklich gut punkten: Mit einem belegbarem Mehrwert an praktischer Erfahrung, mehr Verständnis für betriebliche Zusammenhänge sowie Bereitschaft und Leistungsfähigkeit für fachliche Weiterbildung.
Erfolgreiches Engagement als Mentor für Studenten im Erstsemester und als Mitarbeiter an organisatorisch anspruchsvollen Projekten (z.B. girls go tech) sind zwei der Grundlagen zum Erreichen des BachelorPLUS.
Wer dann auch noch fachlich über den Tellerrand des Studiums hinausschaut und sich eines der angebotenen Zertifikate von u.a. Microsoft, SAP oder Linux erarbeitet, hat seine Zeit gut investiert.
Mit diesem noch einzigartigen Angebot zum Erlangen weiterführender fachlicher, organisatorischer und sozialer Kompetenzen können die Studenten also bereits während Ihres Studiums vorsorgen. (
Details)
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U-FO am Tag der offenen Tür
Unbemanntes Flugobjekt gesichtet? Dann waren Sie bestimmt Besucher beim Tag der offenen Tür an der Hochschule Rosenheim. Am Mittwoch, dem 27. Oktober 2010, konnten sich Interessierte umfassend über die immer vielfältigeren Studienmöglichkeiten an der Hochschule informieren.Das Studium auch Spaß machen und spannend werden kann, demonstrierte Ralf Hager von der Fakultät für Informatik kurzerhand, indem er einen Quadrokopter über die Köpfe der Besucher hinweg fliegen und kreisen ließ. Was spielerisch aussieht, hat zugleich auch große Bedeutung für Einsätze im Rettungswesen. So erleichtern diese fliegenden Drohnen z.B. auch die Erkundung schwer zugänglicher Gebiete. Mit Hilfe von Mikroelektronik, RFID, GPS und natürlich besagten Quadrokoptern erarbeiten die Studenten der Informatik so immer auch praktische Anwendungen und Entwicklungen.
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Exkursion des Informatik Erstsemesters zum Deutschen Museum
Am Mittwoch, den 13. Oktober 2010 war es wieder einmal so weit. Im Rahmen der Vorlesung IT-Systeme 1 (Prof. Dr. Deubler) besuchten unsere Informatikstudenten des ersten Semesters die Informatiksammlung des Deutschen Museums in München. Der Bustransfer von der Hochschule nach München klappte ausgezeichnet, auch die Selbstfahrer stießen pünktlich dazu.
Die etwa 40 Teilnehmer staunten dabei zunächst nicht schlecht, wie man selbst mit einfachsten Rechenhilfen wie dem Abakus durchaus effizient komplexere Operationen ausführen kann, als nur simples Addieren. Unter der sehr kurzweiligen, engagierten und sachkundigen Führung wurde man zu den Wurzeln der Informatik und Computer mitgenommen. An den mechanischen Rechenmaschinen ließen sich bereits viele Ideen erkennen, die für heutige Computer grundlegend sind. Ein unvergessliches Highlight war die Demonstration des legendären Relais-Rechners Z3 von Konrad Zuse – zwar noch mit bescheidener Taktung, aber der erste frei programmierbare und binär arbeitende Computer. Eindruck hinterließen dann ebenso die frühen Universalrechner mit Röhren- und Transistortechnik, nicht nur angesichts deren Dimensionen und Betriebsaufwands. Die Entwicklung hin zu Vielprozessoranlagen wie der wassergekühlten CRAY-1, der beheizten Sitzbank mit eingebautem Höchstleistungsrechner, rundete den Besuch ab.
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