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Die Vision von der eigenen Geschäftsidee

Im Seminar „Unternehmensgründung“ lernen Studierende den steinigen Weg von einer ersten Businessidee bis hin zur möglichen Umsetzung. Dank der Unterstützung des Seeoner Kreises e.V. und der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling können die besten Ideen während einer abschließenden Präsentation entsprechend prämiert und ausgezeichnet werden.

„In[n]tolerance“ - Die Geschäftsidee von Anna Ballhausen, Kerstin Boos, Alina Reuter und Fabian Paulus basiert auf der Gründung eines allergikerfreundlichen Restaurants.

Freuten sich über den Gewinn von 1.000€ mit ihrer Idee "SmartCart": Tobias Jonas, Quirin Josef Silbernagl, Alexander Platsch und Sebastian Mayer

Bekannte Unternehmen wie WhatsApp oder Apple machen vor, wie man mit einer einfachen Version und Idee zu einem weltweit erfolgreich Konzern aufsteigt und Millionen an Umsatz generieren kann. Sich auch mit der eigenen Idee selbständig machen und Erfolg haben – diese Vision ist für viele Studierende und Absolventen ein großer Anreiz. Wie der Weg von der Idee über die Finanzierung bis zur Umsetzung wirklich aussieht, lernten Studierende im Seminar „Unternehmensgründung“ unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Holaubek. Für das fakultätsübergreifende Wahlpflichtmodul bewarben sich ursprünglich über 50 Studierende. Im Wintersemester 2016/17 konnten letztlich 21 Studierende aus den unterschiedlichsten Studiengängen den steinigen und arbeitsintensiven Weg beschreiten, einen eigenen Businessplan zu erstellen.

Ingenieure, Informatiker und Studierende des Masterstudienganges Angewandte Forschung und Entwicklung entwickelten eigenständig Geschäftsideen und Konzepte. Ende des Semesters präsentierten die vier besten Teams ihre Businesspläne vor einer Jury aus Unternehmensvertretern. Der Seeoner Kreis e.V. und die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling nahmen sich dieser Aufgabe an und belohnten die besten Ideen mit einem Preisgeld. Stellvertretend übergaben Bettina Oestreich, Geschäftsführerin des Seeoner Kreises e.V., und Alfons Maierthaler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim Bad-Aibling, die Geldpreise an die Gewinner.

Auch in diesem Jahr setzten die Studierenden im Rahmen der Projektentwürfe der Kreativität und ihrem Engagement keine Grenzen. Dass gerade Teamkonstellationen mit Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen erfolgreich sind, zeigen insbesondere die Siegerteams. Wirtschaftsingenieure, Informatiker und Studierende des Studiengangs Angewandte Forschung und Entwicklung arbeiteten hier Hand in Hand. Umso schwieriger fiel der Jury die Entscheidung. Schließlich konnten sich zwei Teams über den ersten Platz und damit über ein Preisgeld von je 1.000€ freuen.

Das Team „In[n]tolerance“ um Anna Ballhausen, Kerstin Boos, Alina Reuter und Fabian Paulus sowie das Team „SmartCart“ um Tobias Jonas, Quirin Josef Silbernagl, Alexander Platsch und Sebastian Mayer wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet. „In[n]tolerance“ fokussiert sich auf die Gründung eines allergikerfreundlichen Restaurants, welches sich speziell an Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten bzw. -allergien richtet. Dabei sieht das Geschäftsmodell vor, langfristig in Richtung einer Franchisekette weiterentwickelt zu werden. Einfach, schnell und effizient möchte das Team von „SmartCart“ den Einkauf im Einzelhandel auf den Kopf stellen. „SmartCart“ ermöglicht es, das Kaufverhalten der Konsumenten im Detail zu analysieren und zu beeinflussen, indem Markenhersteller konsumentenspezifische Werbekampagnen ihrer Produkte auf dem Smart Phone während des Besuches im Kaufhaus anzeigen lassen.

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