Experten besprechen neue Werkstoffpotenziale an der Hochschule Rosenheim

Die Initiative der Bayerischen Cluster Forst und Holz und Neue Materialien versucht mit Hilfe einer Technology Roadmap das zukünftige Potenzial von Holz- und biobasierten Materialien näher zu beleuchten. Die verschiedenen Stakeholder wie Holzverarbeiter, Hersteller von Polymeren und Additiven, Hersteller von Verbundwerkstoffen sowie Faserproduzenten trafen sich an der Hochschule Rosenheim.

Am 20. Juli lud die Hochschule Rosenheim im Rahmen des Cross Cluster Projektes HoKuRo zur Partneringveranstaltung für „Holz- und biobasierte Werkstoffe und Verbundwerkstoffe“ ein. Prof. Dr. Harald Krause, wissenschaftlicher Leiter der Forschung und Entwicklung Hochschule Rosenheim, Dr. Jürgenbauer, Geschäftsführer Cluster-Initiative Forst und Holz Bayern und Dr. Tobias Schwarzmüller von Bayern Innovativ begrüßten rund 50 Gäste aus dem In- und Ausland zum interdisziplinären Austausch an der Hochschule Rosenheim.

Die Professoren des Kompetenzzentrums Holz-Kunststoff-Verbunde, Prof. Dipl.-Ing. Karlinger, Prof. Dr. Michanickl, Prof. Dr. Schemme erörterten die neu geschaffene Infrastruktur an der Hochschule und gaben Einblicke in die zukünftigen Forschungsthemen und Entwicklungsziele. In Ihrem Vortrag „Holz als Ausgangskomponente polymerer Verbundwerkstoffe“ veranschaulichten sie anhand des Projektes MUNACU (Multifunktionale Naturfaser Kunststoff Composites), wie mithilfe einer neuentwickelten Fertigungsanlage der Hochschule Rosenheim unterschiedliche Varianten für die Produktion von Naturfaser-Kunststoff-Verbundwerkstoffen - bis hin zu fertigen Bauteilen erforscht werden. Diese spezielle Fertigungsanlage wurde zum Ausbau der Forschungskompetenz im Bereich der Entwicklung ressourcenschonender Werkstoffe auf Holz- bzw. Kunststoffbasis vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ (FHInvest) mit knapp 2,5 Mio €  gefördert.

Im Rahmen des Treffens an der Hochschule Rosenheim nutzten die rund 50 Fachexperten die Gelegenheit, sich in Gesprächen auszutauschen und sich untereinander zu vernetzen. Bei Führungen durch die Hochschule Rosenheim konnte ein unmittelbarer Einblick in die Forschungsarbeiten gewonnen werden.

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