Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) an der Hochschule Rosenheim berät das Energieeffizienznetzwerk

Auf Initiative der Bayernwerk AG haben sich sieben oberbayerische Kommunen in einem Energie-effizienznetzwerk zusammengeschlossen. Die Ziele der regionalen Kooperation sind, über einen Zeitraum von drei Jahren verschiedene Energieeffizienzprojekte zu prüfen und umzusetzen und gegenseitig von den Erfahrungen zu profitieren. Dabei agiert das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) an der Hochschule Rosenheim in beratender Funktion.

Vertreter des Energieeffizienznetzwerks im Austausch. (Foto: Bayernwerk AG)

Das auf Initiative vom Bayernwerk gegründete Netzwerk bringt oberbayerische Kommunen aus verschiedenen Landkreisen zusammen. Die Netzwerkteilnehmer kommen aus den Landkreisen Rosenheim, Mühldorf am Inn, Fürstenfeldbruck und Starnberg. „Das Netzwerk soll in den kommenden drei Jahren dazu dienen, konkrete Einsparpotenziale in den teilnehmenden Kommunen zu erkennen, diese schneller realisieren zu können sowie den Wissenstransfer im Dialog voranzubringen“, erklärte Ursula Jekelius, Leiterin Kommunalmanagement Oberbayern Bayernwerk Netz. Durch die regelmäßigen Treffen im Netzwerk und die kontinuierliche Betreuung in allen energietechnischen Fragestellungen können die Städte und Kommunen eigene Einsparmöglichkeiten erkennen und Verbesserungen mit fachlicher Unterstützung umsetzen.

Unabhängige Experten des Instituts für Systemische Energieberatung (ISE) an der Hochschule Landshut und des Instituts für nachhaltige Energieversorgung (INEV) an der Hochschule Rosenheim beraten das Energieeffizienznetzwerk. „Unsere Institute stehen für eine nachhaltige Energieversorgung in den Kommunen. Durch die Erstellung von Energieeffizienzkonzepten für Kommunen und die wissenschaftliche Bearbeitung energiewirtschaftlicher Fragestellungen wollen wir einen Beitrag zur Realisierung der regionalen Klimaschutzziele leisten“, erklärten ISE-Leiterin Professor Petra Denk und INEV-Leiter Professor Dominikus Bücker. Im Fokus stehe die Analyse von Energieverbrauchsstrukturen, die Herausarbeitung von Potentialen zur Effizienzsteigerung und dezentralen Energieerzeugung und die Entwicklung effizienter Energieversorgungslösungen sowie deren technische, ökonomische und ökologische Bewertung.

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