Junge Forscher an der Hochschule Rosenheim

Erster Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Rosenheim. Rund 100 Schülerinnen und Schüler stellten Ihre Forschungsprojekte aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik an der Hochschule Rosenheim der Öffentlichkeit vor.

Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster überreicht einen der ersten Preise an eine Nachwuchsforscherin

Rund 100 Schülerinnen und Schüler stellten Ihre Forschungsprojekte aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik an der Hochschule Rosenheim der Öffentlichkeit vor.  Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster und CEO der Kathrein-Gruppe, Anton Kathrein, verliehen Preise für ausgezeichnete Leistungen.

Unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie“ ging „Jugend forscht“ bereits in die 52. Runde. Dank der Initiative der Kathrein-Gruppe und der Hochschule Rosenheim fand das Projekt zum ersten Mal mit einem Regionalwettbewerb in Rosenheim statt. Über 60 Projekte in den sieben Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/IT, Physik und Technik wurden von den Rosenheimer Schülerinnern und Schülern vorgestellt. Eine Jury beurteilte die Leistung der Teilnehmer und vergab Preise und Sonderpreise für herausragende Leistungen. Sieben Teilnehmer qualifizierten sich mit einem ersten Preis für die Teilnahme am Landeswettbewerb Bayern. Mit einem 1. Preis in der Kategorie "Schüler experimentieren" wurden folgende Teilnehmer ausgezeichnet: Sonja Drick vom Maria-Ward-Gymnasium Altötting (Chemie), Leo Heller vom König-Karlmann-Gymnasium Altötting (Mathematik/IT), Louis Wolf und Lucas Wolfgruber vom Chiemgau-Gymnasium Traunstein (Physik) sowie Louis Einsiedler vom Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien (Technik). Den 1. Preis in der Kategorie "Jugend forscht" erhielten Constantin Geier vom Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim (Mathematik/IT), Hannes Pravida vom Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim (Physik) sowie Ralf Gleich und Emre Gülcino von der FOS/BOS Altötting (Technik).  

Von der Energiegewinnung aus Algen, über die Kompostierbarkeit von Bioplastiktaschen, leuchtende T-Shirts, einen Schulranzenpackroboter bis hin zu hochkomplexer Videoübertragung in Echtzeit – die jungen Forscherinnen und Forscher widmeten ihre Ideen der Entwicklung von Lösungen alltäglicher oder gesellschaftlicher Probleme.  „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Eifer und welcher Neugier die jungen Forscherinnen und Forscher bei der Sache sind“, lobte Hochschulpräsident Heinrich Köster das Engagement der Kinder und Jugendlichen. „Wir danken ganz besonders dem Unternehmen Kathrein, das der Hochschule Rosenheim schon lange verbunden ist und den Regionalwettbewerb maßgeblich initiiert hat.“ Der Rosenheimer Technikspezialist Kathrein ist als neuer Partner der Stiftung „Jugend forscht e.V.“. Ausrichter des Wettbewerbs. Die Hochschule stellte die Räumlichkeiten für den Wettbewerb zur Verfügung und unterstützt die Juryarbeit.

Für die 52. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 12.226 Jungforscherinnen und Jungforscher angemeldet. Damit verzeichnet Jugend forscht bundesweit die zweithöchsten Anmeldezahlen seit der Gründung 1965 durch den damaligen Chefredakteur des Magazins „Stern“, Henri Nannen. Ein Rekordergebnis gibt es in der aktuellen Runde bei den Forschungsprojekten mit insgesamt 6.462 angemeldeten Arbeiten und einer Steigerung um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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