Rosenheimer Vertriebsmeeting zum Thema „Vertrieb 4.0 – Herausforderung Digitalisierung“

Beim vierten Rosenheimer Vertriebsmeeting, veranstaltet in Kooperation mit der Hochschule Rosenheim, luden die Initiatoren Prof. Dr. Eckhard Lachmann, Prof. Dr. Dieter Benatzky und Markus Hübsch Studenten, Absolventen und Vertriebsprofis zum Gedankenaustausch rund um das Thema Vertrieb ein. Knapp 150 Teilnehmer folgten der Einladung und nutzen die Gelegenheit, sich über die Auswirkungen der Digitalisierung im Vertrieb auszutauschen.

Roland Auer zu Gast auf dem Rosenheimer Vertriebsmeeting.

Beim Rosenheimer Vertriebsmeeting handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die der Vernetzung aktiver und ehemaliger Studenten mit Schwerpunkt Marketing und Vertrieb der Hochschule Rosenheim mit Unternehmen aus der Region dienen soll. Der Austausch und die Diskussion aktueller Vertriebsthemen stehen dabei im Vordergrund. Entstanden ist die Veranstaltungsreihe aus einer Idee von Prof. Dr. Benatzky und Markus Hübsch, ehemaligen Studenten des Fachbereichs Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing. Was zunächst im kleinen Rahmen mit nur 20 Teilnehmern begann, ist seit 2016 in Kooperation mit der Hochschule Rosenheim und der Unterstützung des Vizepräsidenten Prof. Dr. Lachmann heute mit über 100 Gästen eine feste Institution, die weiter ausgebaut werden soll.

Bei der diesjährigen Veranstaltung gaben im Rahmen einer Podiumsdiskussion zunächst prominente Führungskräfte ihre Erfahrungen zum Thema Digitalisierung im Vertrieb wider: Roland Auer, langjähriger Vertriebsleiter und seit diesem Jahr Vorstandschef der Schattdecor AG, zeigte auf, wie die Digitalisierung nicht nur die Fertigung im Bereich des Foliendrucks revolutioniert, sondern welche neuen Möglichkeiten sich auch bei der Produktgestaltung und der Kundenberatung durch digitale Technologien eröffnen. Dr. Markus Reheis , Firma Gabor, betonte, dass beim digitalen Vertrieb von Konsumgütern der Handel auf intelligente Weise eingebunden werden muss: Webportale, Online-Shops und auch die Warenlogistik sollten so gestaltet sein, dass sowohl die Hersteller als auch die Händler Vorteile generieren können. Schließlich stellte Dr. Jens Grünewald (Brückner Group) die strategische Bedeutung der digitalen Technik für die Unternehmensentwicklung heraus: Ganz klar sei, dass in Zukunft alle digitalisierbaren Prozesse auch digitalisiert werden. Um im Wettbewerb zu bestehen, sei somit nicht die Frage relevant, ob man sich an der zunehmenden Digitalisierung beteilige, sondern vielmehr sei die Geschwindigkeit gefragt. Ein mögliches Hindernis bestehe eher in übertriebener Perfektion, die die Schnelligkeit von Neuerungen behindern könne. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich die Vielfalt herausgestellt, mit der die Digitalisierung Prozesse in Unternehmen verändert.

Die bereits zur Tradition gewordene Veranstaltung soll fortgesetzt werden, laut Ankündigung der Veranstalter wird es auch 2018 ein Rosenheimer Vertriebsmeeting geben.

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