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Bayerisches Hochschulgesetz (BayHSchG)

Abschnitt I - Allgemeine Grundlagen
Art. 2 Aufgaben
(3) 1Die Hochschulen wirken an der sozialen Förderung der Studierenden mit. 2Sie berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse von Studierenden mit Kindern und unterstützen die Einrichtung von Kinderbetreuungsstätten für die Kinder von Mitgliedern der Hochschule. 3Die Hochschulen berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse von Studierenden mit Behinderung und bestellen einen Beauftragten oder eine Beauftragte für Studierende mit Behinderung, dessen oder deren Aufgaben in der Grundordnung geregelt werden. 4Sie tragen dafür Sorge, dass Studierende mit Behinderung in ihrem Studium nicht benachteiligt werden und die Angebote der Hochschule möglichst ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen können. 5Die Hochschulen fördern in ihrem Bereich kulturelle und musische Belange sowie den Sport.

Grundordnung der Hochschule Rosenheim

4. Kapitel: Beauftragter/Beauftragte für Studierende mit Behinderung

§ 17 Bestellung, Aufgaben

(1) Der/Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung wird von der Hochschulleitung auf Vorschlag des Senats bestellt.

(2) ¹Der/Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung berät in Zusammenarbeit mit der Studienberatung Studierende mit Behinderung in allen hochschulrelevanten Fragen und Konfliktsituationen und steht Ihnen bei der Organisation und Bewältigung des Studiums helfend zur Seite. ²Er/Sie nimmt Anregungen und Beschwerden

von Studierenden mit Behinderung entgegen und initiiert und implementiert auf der Grundlage seiner/ihrer in der Beratung gesammelten Erfahrung notwendige Maßnahmen. ³Der/Die Beauftrage für Studierende mit Behinderung berichtet der erweiterten Hochschulleitung einmal jährlich über seine/ihre Tätigkeit.

Rahmenprüfungsordnung (Auszug)

§ 5 Nachteilsausgleich

(1) 1 Studierenden, die wegen einer Behinderung nicht in der Lage sind, eine Prüfung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, wird Nachteilsausgleich gewährt, soweit dies zur Herstellung der Chancengleichheit erforderlich ist. 2 Der Nachteilsausgleich kann insbesondere in Form zusätzlicher Arbeits- und Hilfsmittel, einer angemessenen Verlängerung der Bearbeitungszeit oder der Ablegung der Prüfung in einer anderen Form gewährt werden.

(2) 1 Ein Nachteilsausgleich ist schriftlich zu beantragen. 2 Der Antrag soll spätestens mit der Anmeldung zur Prüfung gestellt werden.

(3) 1 Die Behinderung ist durch Vorlage eines ärztlichen Attests glaubhaft zu machen. 2 Der Prüfungsausschuss legt fest, welche Angaben das ärztliche Attest enthalten muss; die Regelung ist hochschulöffentlich bekannt zu geben. 3 Die Hochschule kann ein Attest des Gesundheitsamts oder eines bestimmten Arztes (Vertrauensarzt) verlangen.“

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