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Projekt "Holztransporte auf der Schiene in Bayern"

Untersuchung der Innovationspotentiale für gebrochene Verkehre in der Holztransportlogistik

Hintergrund und Inhalt des Projekts

Der waldreiche Freistaat Bayern steht vor der Herausforderung den Rohstoff Holz ökonomisch und ökologisch sinnvoll von der dezentralen Quelle Wald zur zentralen Senke Industrie zu verteilen. Insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Güterverkehrs und der dadurch geringer werdenden Transportkapazitäten auf der Straße ergibt sich die Einbindung umweltfreundlicher Verkehrsträger als eine wichtige sowie notwendige Aufgabe für die Zukunft. Welche Bedeutung der Schienengüterverkehr im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern hat, ist Untersuchungsgegenstand der Studie.

Projektziel

Im Rahmen der Studie "Holztransporte auf der Schiene in Bayern" sollen die Innovationspotentiale für den gebrochenen Holztransport in Bayern untersucht werden. Die Analyse des Status Quo zur Einbindung des Verkehrsträgers Schiene bei Holztransporten in Bayern bildet die Basis für das Aufdecken der noch nicht genutzten Potentiale. Gemeinsam mit Experten aus der Praxis, welche durch zwei Workshops in die Projektarbeit eingebunden werden, entwickelt das Konsortium eine Handlungsempfehlung für den Auftraggeber zur Freisetzung möglicher Verlagerungspotentiale.

Herausforderung

Die Holzbereitstellungskette ist aus prozess- als auch aus informationslogistischer Sicht von einer Vielzahl an Schnittstellen geprägt. Die Erfahrung der Partner zeigt einen bestehenden Optimierungsbedarf, um ökonomische und ökologische Ziele von Land und Bund hinsichtlich umweltfreundlicher Transporte umzusetzen. Deshalb fokussiert der Verbund in der Studie die Schnittstelle Straße-Schiene. Ausgehend von der zu erarbeitenden Handlungsempfehlung lassen sich für den Auftraggeber verschiedene Maßnahmen zu Stärkung der gebrochenen Holztransporte mit Einbindung der Schiene in Bayern ableiten.

Das ZiHL-Netzwerk

Das Netzwerk "Zentrum für innovative Holzlogistik" (ZiHL) bündelt mit seinen Mitgliedern aus Industrie und Forschung Entwicklungskompetenzen im Bereich der Holzlogistik. ZiHL ist die zentrale Anlaufstelle und auch wichtiger Kooperationspartner für alle Akteure der Holzbereitstellungskette. Die Kompetenzfelder spannen den Bogen von Strategieentwicklung und Beratung, der Umsetzung von Logistiklösungen bis hin zur Konzeption und Einführung innovativer Organisations- und IT-Anwendungen. Die Hochschule Rosenheim ist hier in der Studie "Untersuchung der Innovationspotentiale für gebrochene Verkehre in der Holztransportlogistik" beteiligt.

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