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Kooperative Promotion an der Hochschule Rosenheim

Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein großes Anliegen der Hochschule Rosenheim, dazu gehört auch die Promotion. Die F&E ist dabei die erste Anlaufstelle und informiert Promotionsinteressierte zu Fragen rund um das Thema Kooperative Promotion.

Bei Interesse an einer Promotion mit der Hochschule Rosenheim, wenden Sie sich gerne an den Promotionsbeauftragten Dr. Christoph Jäger.

Ziele der Promotion

Durch die Promotion wird die Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit nachgewiesen. Sie verkörpert eine eigenständige Forschungsleistung und ist nicht als dritte Phase des Studiums zu verstehen. Doktorandinnen/Doktoranden sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die mit den in ihren Dissertationen erbrachten wissenschaftlichen Leistungen einen wesentlichen und innovativen Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt und zur Zukunftsfähigkeit des Wissenschaftssystems erbringen. Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Doktorandinnen und Doktoranden müssen daher gefordert und gefördert werden. Ziel der Promotionsphase ist, sich für eine Tätigkeit in Forschung und Wissenschaft aber auch für Führungsaufgaben in der Wissenschaftsgesellschaft zu qualifizieren. (Empfehlung des Präsidiums der HRK an die promotionsberechtigten Hochschulen. 2012: Zur Qualitätssicherung in Promotionsverfahren.)

Rahmenbedingungen einer Kooperativen Promotion

Als Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) besitzt die Hochschule Rosenheim kein eigenes Promotionsrecht. Im Rahmen einer "Kooperativen Promotion" ist es jedoch auch möglich, an bzw. unter Betreuung der Hochschule Rosenheim zu promovieren. Hierbei wird ein Betreuungstandem bestehend aus jeweils einer Hochschulprofessorin oder eines Hochschulprofessors einer Universität und der HAW gebildet.

Die Anforderungen an die Absolventin/den Absolventen legt dabei die Universität fest. Denn trotz der Gleichstellung der Masterabschlüsse regeln die Fakultäten und Fachbereiche der Universitäten die Einzelheiten der Zulassungsvoraussetzungen über die Promotionsordnungen selbst. Oft wird ein "sehr guter" bis "guter" Masterabschluss gefordert. Eine individuelle Überprüfung der Rahmenbedingungen ist daher nicht zu vermeiden.

Grundlegende Empfehlungen

Die Promotion ist ein Projekt das normalerweise mindestens drei Jahre dauert (oft länger) und für das die Doktorandin/der Doktorand Eigenverantwortung zeigen muss. Die eigene Identifikation mit dem Forschungsthema sowie Spaß und Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten sind hier wesentliche Aspekte. Auch ein gutes Verhältnis zwischen Doktorandin bzw. Doktorand und Betreuung ist eine gute Basis für das Vorhalben, auch wenn unterschiedliche Meinungen und fachliche Dispute durchaus produktiv sein können.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Wege, wie man zu einem Promotionsprojekt kommen kann, eine Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen oder die Initiierung eines eigenen Promotionsprojektes.

Bewerbung auf ausgeschriebene Promotionsstellen

An der Hochschule Rosenheim werden immer wieder F&E-Projekte bewilligt, in denen Promotionsstellen als wissenschaftliche Mitarbeiter finanziert werden oder Promotionsstellen werden direkt durch die Industrie gefördert (Industriepromotion). Solche Stellen werden in der Regel ausgeschrieben und sind offen für Bewerbungen.

Auch auf nationaler und internationaler Ebene sind ausgeschriebene Promotionsstellen oftmals zu finden.

Initiierung eines eigenen Promotionsprojekts

Zur Initiierung eines eigenen Promotionsprojekts sind am Anfang eine Projektidee und eine potentielle Betreuerin/ein potentieller Betreuer an der Hochschule notwendig. Die Vorgehensweise ist individuell: Existiert bereits eine relativ konkrete Projektidee, kann diese in Form eines Exposées bei der Suche nach einer Betreuung helfen. Umgekehrt kann eine Projektidee auch in Gesprächen mit potentiellen Betreuern entwickelt und konkretisiert werden. Hier ist Eigeninitiative gefragt.

Stehen Projektidee und Betreuung fest, ist die Projektfinanzierung zu klären. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Meist wird in Zusammenarbeit mit der Betreuerin/dem Betreuer ein Drittmittelantrag zur Einwerbung öffentlicher Gelder erstellt. Aber auch die Finanzierung durch ein Stipendium ist möglich. Es lohnt sich eine genaue Recherche, da es viele Begabtenförderwerke, Stiftungen oder auch Promotionskollegs gibt, die Promotionsstipendien in spezifischen Bereichen vergeben.

Suche nach einer kooperierenden Universität

Da die Promotion an Hochschulen für angewandte Wissenschaften nur im Verbund mit einer Universität möglich ist (siehe Rahmenbedingungen einer Kooperativen Promotion), muss eine Betreuung durch eine Professorin oder einen Professor einer Universität gefunden werden. Hier ist es empfehlenswert, sich gemeinsam mit der Betreuerin/dem Betreuer rechtzeitig auf die Suche zu begeben.

Beginn der Promotion

Sind alle Voraussetzungen für den Beginn einer Promotion erfüllt, wird üblicherweise eine Betreuungsvereinbarung zwischen Doktorandin/Doktorand und der betreuenden Universität abgeschlossen und die Doktorandin/der Doktorand muss sich an der Universität immatrikulieren. Für die Hochschule Rosenheim müssen vor Beginn der Promotion die Leitlinien zur Promotion von Doktorandin/Doktorand und Hochschulbetreuerin/Hochschulbetreuer unterzeichnet werden.

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