Girl's Day und Boy's Day an der Hochschule Rosenheim
Auch dieses Jahr beteiligte sich die Hochschule Rosenheim am bundesweiten Girls’ Day. Interessierte Schülerinnen von der 8. bis zur 10. Klasse nahmen zunächst an der Begrüßung teil, bei der die Hochschule und ihre Studiengänge vorgestellt wurde. Danach konnte einer von elf Workshops aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) besucht werden. Die abschließende Gesprächsrunde mit Ingenieurinnen, Studentinnen und Mitarbeiterinnen der Studienberatung rundeten das Programm ab.
Darüber hinaus wurde mit der erstmaligen Teilnahme am Boys’ Day auch Schülern die Möglichkeit eingeräumt, unsere Hochschule an diesem Tag zu besuchen. Für die Schüler wurden Workshops der Studiengänge Physiotherapie und Innenarchitektur angeboten.
Insgesamt waren 108 Mädchen und 18 Jungen aus Real-, Wirtschafts-, Fach- und Berufsoberschulen sowie Gymnasien aus Rosenheim und der gesamten Region Südostoberbayern angereist.
Durch den Girls’ Day soll das Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bei den Schülerinnen geweckt werden, da hier der Frauenanteil immer noch sehr gering ist.
Dass ein Studium und der spätere Beruf in diesen Bereichen interessant sein und Spaß machen kann, erlebten die Schülerinnen in den verschiedenen Workshops. So konnte zum Beispiel ein Teil der Schülerinnen ein Klavier löten oder einen Kleiderschrank entwerfen. Eine andere Gruppe modellierte die Trinkwasserversorgung eines Dorfes in Nordafrika. Dass Kunststoff nicht gleich Kunststoff ist, lernten die Schülerinnen in dem Workshop „Die Welt des Kunststoffs“, in dem Methoden zur Kunststoffverarbeitung und verschiedene Kunststoffarten vorgestellt wurden.
Da in den Bereichen Soziales, Erziehung und Pflege Männer unterrepräsentiert sind und die Hochschule Rosenheim in diesen Bereichen vermehrt Studiengänge anbietet, nahmen wir dieses Jahr auch am Boys’ Day teil. Während in den Workshops von Physiotherapie beispielsweise gezeigt wurde, wie man Sportverletzungen behandelt, wurden in „Möbel mal anders“ Stühle kreativ zusammengebaut.



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