girls go tech 2010
Am 10. und 11. Februar 2010 zum 7. Mal
girlsgotech!
Girls go tech am 10. und 11. Februar 2010 wurde auch in diesem Jahr wieder sehr gut angenommen. Insgesamt 340 Teilnehmerinnen reisten aus dem gesamten Landkreis an, zehn mehr als im vergangenen Jahr. Mit der Veranstaltung, die schon zum siebten Mal von Studierenden organisiert wurde, möchte die Rosenheimer Hochschule vor allem Schülerinnen für eine technische Ausbildung interessieren. Am Workshop-Tag vermitteln Professoren und Tutoren der technischen Studiengänge und der Naturwissenschaften Einblick in die vielfältigen Studienzweige der Rosenheimer Hochschule.
Am zweiten Tag stehen Firmenbesichtigungen und ein Erfahrungsaustausch mit aktiven Ingenieurinnen und Studentinnen der Hochschule Rosenheim auf dem Programm.
Bereits um 8.00 Uhr trafen die ersten Mädchen im Foyer der Hochschule ein. Begrüßt wurden sie von Vizepräsidentin Professor Dr. Stefanie Winter und von der stellvertretenden Frauenbeauftragten Professor Dr. Claudia Förster. „Ihr seid die Zukunft“ ermunterte Förster die Schülerinnen und wies auf ihren Vorteil hin, mit den technischen Neuerungen unserer Zeit vertraut zu sein und bereits über ein großes Wissen, z.B. im Bereich der Computernutzung zu verfügen. Dies sei die beste Vorraussetzung für ein technisches Studium.
Anschließend erfolgte die Einweisung sämtlicher Teilnehmerinnen durch das Organisationsteam von „girls go tech“. Verschiedene „Personentaxen“ brachten die Schülerinnen zielgerichtet zu ihren 90-minütigen Workshops, die von den sieben Fakultäten der Hochschule angeboten wurden.
In den meisten Workshops konnte „frau“ selbst Hand anlegen, so bei „Liebe zum Getriebe“, denn hier setzten die Teilnehmerinnen ein Getriebe aus verschiedenen Einzelbauteilen zusammen. Wie richtige Studentinnen fühlten sich die Schülerinnen im größten Hörsaal der Hochschule, in dem etwa 250 Personen Platz finden. In der Art einer Vorlesung, aber mit viel Witz schickte Professor Dr. Elmar Junker (Physik) die Schülerinnen „per Anhalter durch die Astronomie“. In den Werkstätten wiederum wurde praktisch gearbeitet. Besonders gefragt waren die Workshops „Ampeln löten“ (Professor Dr. Claudia Schäfle, Physik) und „Vielfalt der Kunststofftechnik“ (Dipl.-Ing. Claudia Mattern und Kollegen): Bei ersterem löteten die Schülerinnen selbst drei LEDs und bauten eine Ampel. Beim zweitem wurden Comicfiguren gefräst und anschließend mit Kunststoff überzogen.
Einen Einblick in den Berufsalltag von Technikerinnen bekamen die Schülerinnen am Vormittag des zweiten Aktionstages, da ein Besuch der lokalen Firmen „Gronbach“, „Kathrein“, “Krones“, „Schattdekor“, „Spinner“ und „steelcase“ auf dem Programm stand. Abschluss der Aktionstage bildete ein reger Austausch zwischen den Schülerinnen und Ingenieurinnen und Studentinnen verschiedener Fachrichtungen und Semester rund um das Studium, Fragen der Berufswahl aber auch der Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie.
„Insgesamt können wir mit der Resonanz auf "girls go tech" sehr zufrieden sein und hoffen, dass wir Berührungsängste gegenüber einem technischen Beruf ein wenig abbauen konnten“, so das Resümee von Diplomingenieurin Ulrike Hovestadt-Nover, die die Aktionstage von „girls go tech“ 2010 an der Hochschule Rosenheim betreute.



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