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ERASMUS+ Praxisphasen

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EU

Das ERASMUS+ Programm bietet die Möglichkeit, für ein Praktikum in einem Land der EU umfangreiche organisatorische und finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Erasmus hat sich in seiner 30-jährigen Laufzeit zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Europaweit unterstützte Erasmus zwischen 1987 und 2017 rund 4.400.000 Studierende, darunter rund 651.000 aus Deutschland.

Derzeit sind am Programm ERASMUS+ 33 Länder beteiligt: alle 28 Mitgliedsstaaten der EU sowie die Türkei, Island, Lichtenstein, Mazedonien und Norwegen. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Fact Sheet – 30 Jahre Erasmus.

 

Voraussetzungen für die Teilnahme

Für ein Praktikum in einem der Länder, die am Programm ERASMUS+ beteiligt sind, können Sie ERASMUS+ Förderung beantragen

  • Ein Pflichtpraktikum (nähere Informationen finden Sie hier),
  • ein Praktikum, das dem Erstellen einer Projekt- oder Abschlussarbeit dient,
  • oder ein freiwilliges Praktikum, welches einen fachlichen Mehrwert zum Studium darstellt,

kann über ERASMUS+ gefördert werden.
Kennzeichen eines freiwilligen Praktikums ist, dass es nicht Teil des Studienplans ist und daher keine ECTS vergeben werden. Um die akademische Anerkennung auf andere Art zu sichern, muss die Sinnhaftigkeit eines solchen Praktikums von einem  Mitglied des Lehrkörpers schriftlich bestätigt werden.

Allgemeine Voraussetzung für die Förderfähigkeit ist, dass Sie Ihren Erstwohnsitz in der Zeit des Praktikums nicht im Zielland haben. Ihre Nationalität hingegen spielt keine Rolle. Zudem muss die Praktikumsdauer zwischen zwei und zwölf Monaten liegen.

Sie sollten sich möglichst früh bewerben, da die Förderplätze begrenzt sind. Spätestens vor Beginn des Praktikums müssen Ihre Bewerbungsunterlagen komplett sein.

Auch ein Praktikum im deutschsprachigen Ausland kann prinzipiell im Rahmen des ERASMUS+ Programms gefördert werden. Falls die Förderplätze, die der Hochschule zur Verfügung stehen, nicht für alle Bewerber ausreichen, werden solche Praktika aber nachrangig berücksichtigt (siehe auch Auswahlkriterien).

 

Vorteile eines ERASMUS+ Praktikums im Ausland

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem
  • akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten (vgl. ERASMUS+Fördersätze)
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung
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