
Projekt Monitoring-NES
Eine Militärbrache auf dem Weg zur Nullenergiestadt - Monitoring
Energieeffizienz, Monitoring, Nullenergiestadt
Was ist das Ziel des Projekts?
Die Planung energieeffizienter Gebäude in Deutschland ist in vollem Gange. Das Projekt "Monitoring-NES" beschäftigt sich nicht nur mit Fragen der energieeffizienten und ressourcenschonenden Planung einzelner Neubauten, sondern auch mit der ganzheitlichen Betrachtung von Gebäuden im Verbund zu Siedlungen, Kommunen und Städten.
In einem beispielhaften Pilotprojekt wird das ehemalige Kasernengelände in Bad Aibling zu einer "Nullenergiestadt" saniert und modernisiert. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Rosenheim führt in diesem Projekt das energetische Monitoring durch.
Warum das Projekt?
Eine Siedlung oder eine Stadt lebt von der Dynamik und dem Miteinander ihrer Einzelgebäude. Neben dem Monitoring der Einzelgebäude ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts die Betrachtung eines niedrigtemperierten Nahwärmenetzes, das im Sommer ausschließlich über große Solarthermieflächen gespeist wird.
In diesem Low-Ex-Ansatz sind auch Innovationen wie die "Fassadenheizung", die Untersuchung dezentraler vs. zentraler Lüftungsanlagen in der Gebäudesanierung und die Planung höchst energieeffizienter Gebäude ein Thema.
Was ist die Herausforderung an dem Projekt?
Die größte Herausforderung in diesem Projekt besteht in der messtechnischen Erfassung des gesamten Siedlungsgebiets. Etwa 70 ha Fläche und 70.000 m² Bruttonutzfläche werden in diesem energetischen Monitoring zusammengeführt und erzeugen bis zu 500.000 Messwerte täglich. Bei einer Projektlaufzeit von 3,5 Jahren bedeutet dies eine fast unüberschaubare Anzahl an Daten die auszuwerten sind.



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