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Karrierechancen

Individuelle Einblicke ehemaliger Absolventen

Der MBA ist heute der bekannteste akademische Titel in der Familie der Mastergrade. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden MBA-Studiengänge immer mehr zu einer begehrten Zusatzausbildung für Akademiker. Denn sie vermitteln die wesentlichen Managementqualifikationen für den Erfolg im weltweiten Wettbewerb.

Wie ehemalige Absolventen vom Rosenheimer MBA profitieren

Im Rahmen einer Befragung haben wir verschiedene Stimmen und Perspektiven eingefangen, die Interessierten einen besseren Einblick rund um die Herausforderungen und Vorteile des Rosenheimer MBA-Modells vermitteln sollen.

Wie haben Sie sich beruflich nach Abschluss des MBA weiter entwickelt?

Christoph Staita: Nach meinem ingenieurwissenschaftlichen Grundstudium ist erst einmal eine geraume Zeit vergangen bis sich die Praxistauglichkeit herausgestellt hatte. Eine Rückkopplung des berufsbegleitend Gelernten im betrieblichen Alltag findet dagegen bei diesem MBA‐Studium sofort statt. Der Unterschied war deutlich zu erkennen. Ich profitiere heute immer noch sehr stark von diesem Studium. Mein im MBA‐Studium geschaffenes Kostenbewusstsein hat sich in den letzten Jahren in meinem Verantwortungsbereich positiv bemerkbar gemacht. Und auch dieser ist nach Abschluss des MBA hierarchisch kontinuierlich gewachsen - von interdisziplinärer Projektverantwortung über eine stellvertretende Abteilungsleitung bis zur Abteilungsleitung.

Hans Sonnenholzner: Der MBA hat mir den fachlichen Grundstein für meine Tätigkeit bereitet und hilft mir in schwierigen Situationen, sei es fachlich oder in Personalfragen, nicht den Überblick zu verlieren und trotz hoher Komplexität und Diversität als Produktionsleiter zielgerichtet zu führen.

Andreas Schmidt: Ich bin bereits während des Studiums in eine leitende Position gewechselt. Der MBA hat mir mehr Sicherheit in den Entscheidungen gebracht.

Reinhard Priller: Unmittelbar nach dem MBA habe ich ein größeres Verkaufsgebiet übernommen, seit Anfang dieses Jahres wurde ich in die Position des „Sales Director“ berufen. Neben einem gewissen „Handwerkszeug“ hat mir der MBA auch einen breiteren Blickwinkel auf mein Arbeitsumfeld und überhaupt auf meine weitere Lebensplanung gegeben.

Alexander Krimmer: Nach Abschluss des MBA habe ich mich selbstständig gemacht und bin mitunter für die BMW AG tätig. Meinen zweiten Teil der Berufstätigkeit übe ich im Familienbetrieb in der Geschäftsleitung aus.

Christian Moschall: Mir hat der Abschluss die Tür zu einer verantwortungsvollen Führungsposition mit gutem Ausblick für die Zukunft geöffnet.

Markus Morent: Ich bin einer von drei Geschäftsführern der mlw architekten. Nach dem MBA Studium hat sich zwar meine Position im Unternehmen nicht verändert, dafür hat sich aber meine Sicht‐ und Vorgehensweise weitgehend bis komplett verändert.

Sebastian Engljähringer: Gebracht hat mir der MBA einiges, vor allem viele neue Ansätze und Einblicke in diverse Themen aus verschiedenen Bereichen. Im Umgang mit Kollegen und Kunden hat mir das Thema Führung und Präsentationstechnik, Zeitmanagement sehr viel gebracht. Allgemein waren die Kommunikationsthemen von großem Vorteil für mich.

Würden Sie den MBA erneut absolvieren, wenn Sie diese Entscheidung noch mal treffen müssten?

Christoph Staita: Die Kombination aus intensiver betrieblicher Praxis und intensivem Studium ist für den einzelnen Teilnehmer sehr hart und anstrengend, der Lerneffekt ist aber extrem hoch. Speziell dieses MBA‐Studium hat sehr stark zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen, deshalb würde ich mich noch bewusster für dieses Studium entscheiden.

Hans Sonnenholzner: Ganz klar: ja! Die Strapazen der berufsbegleitenden Weiterbildung waren hoch aber sie sind es wert.

Alexander Krimmer: Definitiv ja, das persönliche Umfeld und die überschaubare Kursstärke war für mich sehr angenehm und motivierend. Auch die Kursinhalte waren vielfältig, interessant und von Tiefe und Umfang her angemessen. Ich habe persönlich viele wertvolle Kenntnisse gewonnen. Einen richtigen „Karrierekick" würde ich nicht im MBA sehen,
vielmehr eine persönliche Weiterentwicklung und Abrundung der Ingenieurskenntnisse.

Christian Moschall: Auf alle Fälle. Nicht nur die fachliche, auch die persönliche Weiterentwicklung ist nicht zu unterschätzen.

Wie betrachten Sie im Nachhinein die Machbarkeit des Studiums?

Christoph Staita: Teilweise hart und anstrengend, sehr oft spannend und interessant, aber immer machbar.

Hans Sonnenholzner: Vorher: Wenn man weiter kommen will, dann ist ein fachspezifisches Studium allein nicht ausreichend! Nachher: Meinung von Vorher stimmt voll und ganz.

Christian Moschall: Volle Motivation ist absolut notwendig – Freizeit bleibt neben dem Studium kaum noch. Aber absolut machbar.

Markus Morent: Der Zeitaufwand ist je nach Vorkenntnissen nicht zu unterschätzen, aber machbar. Größere „Projekte“ wie z. B. Großprojekte im Unternehmen aber auch Nachwuchs, Hausbau etc. würde ich nach Möglichkeit auf die Zeit nach dem Studium verschieben.

Sebastian Engljähringer: Dies ist möglich, auf alle Fälle. Wenn man jedoch gewisse Mühen und Einschränkungen nicht auf sich nehmen möchte, ist es das falsche Studium. Ich bin froh, es gemacht zu haben.

Welchen Nutzen ziehen Sie aus Ihrem MBA‐Studium? Welches Modul bzw. welche Vorlesung hatte für Sie den größten Nutzen?

Christoph Staita: Für Ingenieure ist es unerlässlich sich betriebswirtschaftlich weiterzuentwickeln, um so dem Kostendruck bei der Produktentwicklung erfolgreich zu begegnen. Neue Produkte können nur dann mit Erfolg abgeschlossen werden, wenn alle Teammitglieder mit ihrer Höchstleistung eingebunden und auf das Projektziel eingeschworen werden. Dazu sind die erlernten Führungstechniken hilfreich.

Reinhard Priller: Mein Nutzen ist vorwiegend der geänderte Blickwinkel auf Sachthemen. Sei es jetzt hinsichtlich der Mitarbeiterführung, der Unternehmensplanung oder auch der betriebswirtschaftlichen Sensibilität. Für mich persönlich den größten Nutzen habe ich aus der Vorlesung Business Plan gezogen. Als Vertriebler kann ich jetzt viel mehr verstehen, welche Schwerpunkte ein potentieller Investor (Kunde) setzt.

Markus Morent: Deutliche Erweiterung der fachlichen und sozialen Kompetenzen. Beide Module (Betriebswirtschaft und Führungskompetenz) haben auf ihrem Gebiet einen großen Nutzen für mich gehabt. Bei Führungskompetenz vor allem die tägliche Arbeit mit Kollegen und Mitarbeitern und bei Unternehmensführung vor allem die Optimierung von Prozessen in unserem Unternehmen.

Wie empfinden Sie die Umsetzbarkeit der Inhalte des Studiums in die Praxis?

Christoph Staita: Die Module haben eine Langzeitwirkung, denn die Methoden des Projektmanagements, der Moderations‐ und Präsentationstechnik, des Zeitmanagements und auch Kalkulationsthemen wende ich aktiv an. Diese Methoden machen mein Arbeiten wesentlich effizienter.

Christian Moschall: Man muss bei der Umsetzung des Gelernten in kleinen Schritten vorgehen
und es dem Umfeld entsprechend flexibel und dynamisch anpassen.

Markus Morent: Zu ca. 95 Prozent konnten die Inhalte des Studiums unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden.

Welche Empfehlungen können Sie den zukünftigen Studierenden geben?

Hans Sonnenholzner: Nehmt die Sache ernst, sie bringt euch weiter!

Reinhard Priller:

  • eine gewisse Praxisphase vor dem MBA zu absolvieren
  • noch vor 40 den MBA realisieren
  • nach Möglichkeit (zumindest teilweise) eine Freistellung von den beruflichen Verpflichtungen erreichen
  • sich keinen Illusionen hingeben: berufsbegleitend zu studieren ist hart, das berufliche und private Umfeld muss darauf vorbereitet sein
  • keinen Automatismus erwarten: MBA = Karriere
  • sich auf die Möglichkeiten zur Veränderung des persönlichen Denkens einlassen

Christian Moschall: Lernt gemeinsam und voneinander. Zudem ist wichtig, über den eigenen Tellerrand zu blicken.

Markus Morent: Einige Jahre Berufserfahrung schaden sicher nicht. Man sollte sich gut überlegen, ob man die Zeit aufbringen kann und will und sich dann voll und ganz auf das Studium einlassen, auch zeitlich!

Sebastian Engljähringer: Wenn sich die Möglichkeit für eine Weiterbildung ergibt, sollte man diese wahrnehmen. Das MBA Studium bietet ein sehr umfangreiches und zugleich machbares Programm für eine berufsbegleitende Weiterbildung an. Das MBA Team der Hochschule Rosenheim ist ebenso bemüht die Lehrinhalte zu vermitteln, als auch für jeden Teilnehmern (soweit es möglich ist) individuell das benötigte Umfeld zu schaffen.

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