Stand: 25. Mai 2012, 03:10 Uhr
Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen

Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen
Neuer Abschluß: Bachelor
An nahezu allen deutschen Hochschulen werden zur Zeit die Studienabschlüsse umgestellt. Dies erfolgt im Rahmen des so genannten Bologna-Prozesses. In Bologna haben 1999 die europäischen Bildungsminister beschlossen, das europäische Hochschulsystem zu vereinheitlichen, um vergleichbare Abschlüsse zu schaffen und somit die Mobilität der Studierenden und Absolventen innerhalb Europas zu fördern. Anstelle des einstufigen Diplom-Studiums wird es künftig ein zweistufiges System geben. Die erste Stufe endet mit dem berufsbefähigendem Abschluss Bachelor, die zweite Stufe mit dem Abschluss Master. |

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In der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Rosenheim wird deshalb ab dem Wintersemester 2007/2008 der bisherige Diplomstudiengang auf den neuen Bachelor-Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen" mit dem Abschlussgrad "Bachelor of Engineering" umgestellt. Die Regelstudiendauer beträgt 7 Semester, davon 6 Semester an der Hochschule und ein Praxissemester in der freien Wirtschaft. Die Studierenden können im 6.und 7.Semester unter folgenden Schwerpunkten wählen:
Besonders qualifizierte Absolventen des Bachelor-Studiengangs können im Anschluss an ihr Studium ein 3-semestriges Master-Studium aufnehmen. Das Masterstudium mit dem Abschluss "Master of Business Administration and Engineering" wird seit 2002 an der Hochschule Rosenheim angeboten und wurde am 20.6.2004 von der ASIIN akkreditiert. Die Gesamtstudiendauer für Bachelor- und Masterstudium beträgt 10 Semester. |

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Europaweit einheitliche Abschlüsse |

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Bei der Einführung der neuen Bachelor-/Master-Studiengänge ziehen viele Akteure an einem Strang: Hochschulen und Wirtschaft, Politik, Verbände und Schulen. Das gemeinsame Ziel lautet: bessere Ausbildung, mehr Hochschulabsolventen, schnellerer Berufseinstieg. Die europäischen Hochschulen verändern sich, Wissenschaft ist international. Das Wissen kennt keine Grenzen. Die bayerischen Hochschulen sind heute im internationalen Vergleich schon sehr gut, sie müssen aber in Zukunft noch besser werden, denn der internationale Konkurrenzdruck wächst. Auf der Grundlage der „Bologna-Erklärung' von 1999 wollen mittlerweile 40 europäische Staaten bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum schaffen. Die deutschen Länder haben sich in der Kultusministerkonferenz auf eine zügige Umsetzung der Vereinbarungen geeinigt und hierzu ländergemeinsame Strukturvorgaben beschlossen. |

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Ziele des Bologna-Prozesses |

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Wesentliche Ziele sind:
- Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen
- Gestuftes Studiensystem mit den Abschlüssen Bachelor und Master
- Bachelor als erster berufsqualifizierender Abschluss
- Leistungspunktesystem ("Credit Points") zur internationalen Vergleichbarkeit von Studienleistungen
- Mobilität der Studierenden, Hochschullehrer und Wissenschaftler
- Zusammenarbeit zwischen europäischen Hochschulen
- Europaweite Qualitätssicherung für Lehre und Studium
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Vorteile des Bachelor-Master-Systems |

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Das neue zweistufige System bietet folgende Vorteile:
Der Bachelor befähigt zum Beruf
- Das Bachelor-Studium führt in einer Regelstudienzeit von 7 Semestern zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss.
- Studienziel ist der Erwerb grundlegender Kenntnisse und Fähigkeiten für einen schnelleren Berufseinstieg und gezieltere Arbeitsmarktfähigkeit.
- Bachelor-Abschlüsse können durch ein Master-Studium forschungs- oder anwendungsorientiert ergänzt werden.
Der Master vertieft die akademische Ausbildung
- Das Master-Studium führt nach einer Regelstudienzeit von drei Semestern zu einem forschungs- oder anwendungsorientierten zweiten Hochschulabschluss.
- Voraussetzung ist der Abschluss eines ersten Hochschulstudiums. Die Qualifikationsanforderungen im Einzelnen werden von der Hochschule festgelegt.
- Studienziel ist eine Vertiefung, Spezialisierung oder Verbreiterung des im bisherigen Studium - und ggf. in der Berufspraxis - erworbenen Wissens und Könnens.
- Masterabschlüsse an Fachhochschulen eröffnen den Zugang zum höheren Dienst, wenn dies im Rahmen der Akkreditierung festgestellt wurde. Master-Abschlüsse berechtigen grundsätzlich zur Promotion an einer Universität.
- Weiterbildende Master-Programme richten sich gezielt an Interessenten aus dem Berufsleben mit erstem Hochschulabschluss ("lebenslanges Lernen").
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