Rosenheimer Gründerpreis

Der Wettbewerb – veranstaltet von den Wirtschaftsförderungen der Stadt und des Landkreises Rosenheim in Kooperation mit der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, der Hochschule Rosenheim, den Kammern und weiteren Netzwerkpartnern – geht in diesem Jahr bereits in die vierte Runde. Interessierte, die über eine Existenzgründung nachdenken, haben nun bis 21. September Zeit, sich mit ihrer Geschäftsidee anzumelden.

Auftakttreffen zum Gründerpreis Rosenheim, v.l.n.r.: Harmut Drexel (Handwerkskammer für München und Oberbayern), Wolfgang Janhsen (Geschäftsstellenleiter Industrie- und Handelskammer Rosenheim), Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Landrat Wolfgang Berthaler, Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster und Alfons Maierthaler (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

Unternehmensgründungen sind existentieller Bestandteil und Motor der Wirtschaft, so Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung des Gründerpreises. Sie tragen in einer sich permanent verändernden Wirtschaft wesentlich zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes und Prosperität einer Region bei. Besonders ein rohstoffarmes Land wie Deutschland ist deshalb auf Unternehmensgründungen angewiesen. 500.000 bis 700.000 Gründungen erfolgen pro Jahr in Deutschland. Davon über die Hälfte in Süddeutschland. Die Hochschule Rosenheim beteiligt sich seit ihrer Gründung aktiv an der Qualifikation junger Menschen zur beruflichen Selbständigkeit und zu Unternehmern. Aus den Fakultäten der Hochschule sind in den letzten zehn Jahren 300 Existenzgründungen hervorgegangen. Darunter namhafte Unternehmen der Region, wie z.B. Cubeware, Biesel, Lightweight Solutions oder Livable Home, die ihre Wurzeln an der Hochschule haben. Zu den Aktivitäten zur Förderung von „Unternehmensgründungen“ gehört auch die Integration von Kompetenzen, wie z.B. eine Businessplanerstellung oder Innovationsmanagement in allen Studiengängen der Hochschule. Wettbewerbe, wie der „Businessplanwettbewerb“, gefördert von der Sparkasse und dem Seeoner Kreis, die Teilnahme an nationalen Wettbewerben wie dem Master-Cup, Diskussionsplattformen wie die Gründerlounge und das Innovationslabor an der Hochschule unterstützen zudem Gründungsideen Studierender.

Die Teilnehmer am Gründerpreis Rosenheim 2019 können sich noch bis 21. September anmelden. Ab Oktober haben dann alle Teilnehmer die Möglichkeit, an Workshops, unter anderem zu Themen wie Businessplan, Marketing, Corporate Design, Finanzen oder Handels- und steuerrechtliche Grundlagen teilzunehmen. Jeder potentielle Existenzgründer erhält eine Beurteilung seiner Geschäftsidee von einer hochkarätig besetzten Jury. Die Besten werden dann im Frühjahr 2019 mit Preisen ausgezeichnet.

 

Old Browser Link