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Fachschaftsvertretung

Als Fachschaftsvertretung(Fachschaft) bezeichnet man einerseits alle Studierenden einer Fakultät, also z.B. alle Informatik-Studenten. Innerhalb jeder Fachschaft finden sich glücklicherweise eine Handvoll engagierter Studenten, die bereit sind, die Fachschaft gegenüber der Fakultät zu vertreten und ihren Kommilitonen das Studium so weit wie möglich zu erleichtern. Oft sind mit dem Begriff Fachschaft diese "aktiven" Fachschaftsmitglieder gemeint. Offiziell gibt es 9 Fachschaften an den 9 Fakultäten der Hochschule Rosenheim.
Die Fachschaftsvertretung ist grundsätzlich dein erster Ansprechpartner, wenn in Studienangelegenheiten irgendwo Probleme auftauchen.

Studienzuschusskommission (50% sind Studierende)

§ 2 Beteiligung der Studierenden Satzung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Rosenheim zur Verwendung der Studienzuschüsse

 

(1) Die Fakultäten sowie die zentralen Einrichtungen stellen eine ausreichende Beteiligung der Studierenden bei der Verwendungsplanung sicher.

(2) Die Fakultäten und die zentralen Einrichtungen sowie der Studentische Konvent benennen jeweils An-sprechpartner/ Ansprechpartnerinnen. Auf Seiten der Fakultät sind studentische Ansprechpartner im Regel-fall die Vertreter der Studierenden im Fakultätsrat. Für das Institut für Gesundheit gilt Satz 2 sinngemäß.

(3) Die Verwendung der laufenden Ausgaben sowie der einmaligen Ausgaben ist den studentischen An-sprechpartnern/Ansprechpartnerinnen mittels eines Formblattes jeweils vor Beginn des Kalenderjahres dar-zulegen bzw. mit diesen abzustimmen; außerplanmäßige Verwendungen sind frühzeitig abzustimmen. Kommt eine Einigung nicht zu Stande, so kann jede Seite die Studienzuschusskommission anrufen. Die Studienzuschusskommission entscheidet nach Anhörung der Vertreter; die Entscheidung ist verbindlich.

(4) Die zentralen Einrichtungen und die Fakultäten legen den studentischen Ansprechpartnern über die Mit-telverwendung im vorausgegangenen Kalenderjahr Rechnung.

Berufungsausschüsse (1 von mind. 7 ist Studierende(r))

Art. 18 Abs. 4 Bayerisches Hochschulpersonalgesetz

Zur Vorbereitung des Berufungsvorschlags bildet der Fakultätsrat im Einvernehmen mit der Hochschulleitung einen Berufungsausschuss. In diesem verfügen die Professoren und Professorinnen über die Mehrheit der Stimmen; zusätzlich gehören ihm stimmberechtigt die jeweilige Frauenbeauftragte sowie je ein Vertreter oder eine Vertreterin aus der Gruppe der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Art. 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BayHSchG) und der Studierenden an. Dem Berufungsausschuss soll mindestens ein auswärtiges Mitglied als Professor oder Professorin angehören. Sind mit der zu besetzenden Professur Aufgaben im Universitätsklinikum verbunden, ist der Ärztliche Direktor oder die Ärztliche Direktorin oder eine von diesem oder von dieser bestimmte fachkundige Person berechtigt, beratend an den Sitzungen des Berufungsausschusses teilzunehmen. Der Berufungsausschuss stellt unter Einholung auswärtiger und vergleichender Gutachten einen Berufungsvorschlag auf, der drei Namen enthalten soll; bei künstlerischen Professuren an Kunsthochschulen genügen auswärtige Gutachten; das auswärtige Mitglied des Berufungsausschusses nach Satz 3 kann ein auswärtiges Gutachten abgeben. Der Berufungsvorschlag kann mit deren Einwilligung auch die Namen von Personen enthalten, die sich nicht beworben haben. Bei der Erstellung des Berufungsvorschlags ist auf die Erhöhung des Anteils der Frauen in der Wissenschaft hinzuwirken. Bei der Berufung auf eine Professur sollen Mitglieder der eigenen Hochschule nur in begründeten Ausnahmefällen in den Berufungsvorschlag aufgenommen werden. Juniorprofessoren und Juniorprofessorinnen der eigenen Hochschule können in einen Berufungsvorschlag für die Besetzung von Stellen für Professoren und Professorinnen aufgenommen werden; waren sie bereits bei der Berufung als Juniorprofessor oder Juniorprofessorin Mitglied der Hochschule, ist dies nur in besonderen Fällen zulässig. Der Studiendekan oder die Studiendekanin soll, die Vertreter oder Vertreterinnen der Studierenden im Fakultätsrat können zu den Fähigkeiten und Erfahrungen der Bewerber und Bewerberinnen in der Lehre Stellung nehmen. In dem Berufungsvorschlag sind die fachliche, pädagogische und persönliche Eignung eingehend und vergleichend zu würdigen und die gewählte Reihenfolge zu begründen. Die einzelnen stimmberechtigten Mitglieder des Berufungsausschusses sowie die Professoren und Professorinnen der jeweils betroffenen Fakultät können ein Sondervotum abgeben, das dem Berufungsvorschlag beizufügen ist. Nähere Regelungen für die Aufstellung eines Berufungsvorschlags kann die Grundordnung treffen.

§ 38 Berufungsausschuss, Fachgutachter/FachgutachterinnenGrundordnung der Fachhochschule Rosenheim

(1) ¹Mit der Einsetzung des Berufungsausschusses bestimmt der Fakultätsrat aus dem Kreis der Professoren/Professorinnen einen Vorsitzen-den/eine Vorsitzende sowie einen Stellvertreter/eine Stellvertreterin; die Hochschulleitung bestellt einen Berichterstatter/eine Berichterstatterin. ²Gehört der Dekan/die Dekanin oder der Studiendekan/die Studiendekanin dem Berufungsausschuss nicht an, ist er/sie zu dessen Sitzungen zu laden; er/sie kann an den Sitzungen mit beratender Stimme teilnehmen.

(2) ¹Unmittelbar nach Beschlussfassung über die Zusammensetzung holt der Dekan/die Dekanin das Einvernehmen der Hochschulleitung ein. ²Die Hochschulleitung kann ihr Einvernehmen insgesamt oder auf einzelne Mitglieder beschränkt erteilen. ³Wird das Einvernehmen nicht bzw. nur beschränkt erteilt, hat der Fakultätsrat unter Berücksichtigung der Auffassung der Hochschulleitung nochmals über die Zusammensetzung des Berufungsausschusses zu beschließen. 4Kommt eine Einigung zwischen Fakultätsrat und Hochschulleitung nicht zu Stande, ist das Einsetzungs-verfahren gescheitert und muss neu eingeleitet werden. 5Das Einvernehmen nach S. 1 gilt als erteilt, wenn die Hochschulleitung der Zusammen-setzung nicht innerhalb von 10 Tagen mit schriftlicher Begründung widerspricht.

(3) ¹Der Berufungsausschuss benennt zwei auswärtige Fachgutachter/Fachgutachterinnen. ²Diese sollen erfahrene Professoren/Professorinnen sein. ³Die Gutachter/Gutachterinnen sind befugt, Einblick in alle Bewerbungsunterlagen zu nehmen.

(4) Der Berufungsausschuss kann eine externe Personalberatung beratend hinzuziehen.

§ 39 Aufstellung der Vorschlagsliste Grundordnung der Fachhochschule Rosenheim

(1) ¹Der Präsident/die Präsidentin leitet alle Bewerbungen unverzüglich über den Dekan/die Dekanin dem/der Vorsitzenden des Berufungsaus-schusses weiter. ²Die Hochschulleitung kann für die Vorlage einer Vorschlagsliste durch den Berufungsausschuss einen Termin bestimmen.

(2) ¹Der Berufungsausschuss prüft zunächst, ob die Bewerber/Bewerberinnen die Voraussetzungen des Art. 7 Abs. 3 BayHSchPG erfüllen. 2Bei der Feststellung der beruflichen Praxis gemäß Art. 7 Abs. 3 Ziff. 3 BayHSchPG zählen nur Zeiten einer hauptberuflichen Praxis, d.h. mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 50 % und mehr. 3Zeiten familienpolitischer Teilzeitbeschäftigungen, die nicht hauptberuflich ausgeübt wurden, werden darüber hinaus berücksichtigt, sofern die Beschäftigungsdauer und der Beschäftigungsumfang in der Summe einschließlich zu berücksichtigender Zeiten nach Satz 2 fünf Jahre hauptberufliche Praxis ausmachen. 4Zur Würdigung insbesondere der pädagogischen Eignung werden Bewerber/Bewerberinnen auf Vorschlag des Berufungsausschusses von dessen Vorsitzenden/Vorsitzender zur Durchführung von zwei Probelehrveranstaltungen mit anschließender Diskussion aufgefordert. 5Eingeladen werden nur Bewerber/Bewerberinnen, die unter rechtlichen und fachlichen Gesichtspunkten Aussicht haben, auf die endgültige Vorschlagsliste gesetzt zu werden. 6Die beiden Lehrveranstaltungen sollen für den gleichen Tag angesetzt werden. 7Das Thema einer dieser Lehrveranstaltungen wird dem Bewerber/der Bewerberin vom Berufungsausschuss vorgegeben. 8Für die andere Lehrveranstaltung kann der Bewerber/die Bewerberin das Thema frei wählen. 9Den Termin der Lehrveranstaltungen legt der/die Vorsitzende des Berufungsausschusses im Benehmen mit dem betroffenen Bewerber/der betreffenden Bewerberin fest. 10Zu den Lehrveranstaltungen werden vom/von der Vorsitzenden des Berufungsausschusses neben den Mitgliedern des Berufungsausschusses eingeladen:

  • die Mitglieder der Hochschulleitung,
  • die Mitglieder des Senats
  • die Mitglieder des Fakultätsrats und die übrigen Professoren/Professorinnen der Fakultät,
  • der Berichterstatter/die Berichterstatterin
  • eine Gruppe von Studierenden (Semester), in deren Lehrplan das Pflichtthema zeitlich fällt,
  • die Fachgutachter/Fachgutachterinnen.

11Der/die Vorsitzende des Berufungsausschusses leitet die Veranstaltung einschließlich einer möglichen Diskussion; sie ist grundsätzlich hoch-schulöffentlich. 12In begründeten Fällen kann der Berufungsausschuss den Teilnehmerkreis auf die geladenen Mitglieder beschränken.

(3) ¹Nach Abschluss der Probelehrveranstaltungen holt der Berufungsausschuss von den Fachgutachtern/Fachgutachterinnen vergleichende Gutachten ein und würdigt in einer umfassenden Stellungnahme die fachliche, persönliche und pädagogische Eignung der Bewerber/Bewerberinnen. ²Er stellt eine mit einer Begründung versehenen Berufungsvorschlag einschließlich Reihung zusammen und leitet ihn dem Dekan/der Dekanin zu; der/die Frauenbeauftragte sowie die externe Personalberatung gem. § 38 Abs. 4 sollen zu dem Vorschlag gesondert Stellung nehmen.

(4) ¹Der Dekan/die Dekanin legt den Berufungsvorschlag einschließlich Gutachten und Stellungnahmen dem Fakultätsrat zur Stellungnahme vor. ²Der Studiendekan/die Studiendekanin soll, die Vertreter/Vertreterinnen der Studierenden im Fakultätsrat können zu den Erfahrungen der Bewer-ber/Bewerberinnen in der Lehre gesondert Stellung nehmen.

(5) ¹Der Dekan/die Dekanin leitet den Berufungsvorschlag mit allen Unterlagen dem Senat zur Stellungnahme zu. ²Der Senat kann den Vorsitzenden/die Vorsitzende des Berufungsausschusses und den Dekan/die Dekanin im Rahmen seiner Beratung anhören.

(6) ¹Der/Die Vorsitzende des Senats übermittelt der Hochschulleitung den Berufungsvorschlag mit allen Unterlagen und der Stellungnahme des Senats zur abschließenden Beschlussfassung. ²Die Hochschulleitung ist an den Vorschlag nicht gebunden; sie kann sich aus wichtigem Grund nach Anhörung der Fakultät sachverständig beraten lassen oder weitere Gutachten zum Berufungsvorschlag einholen.³Art. 18 Abs. 5 S. 3 BayH-SchPG bleibt unberührt.

(7) ¹Sondervoten von Professoren/Professorinnen der betroffenen Fakultät sowie einzelner stimmberechtigter Mitglieder des Berufungsausschusses können bis spätestens zwei Wochen nach Beschlussfassung des Fakultätsrats bzw. des Berufungsausschusses bei der Hochschulleitung eingereicht werden. ²Der Präsident/die Präsidentin legt alle Sondervoten dem Senat zur Kenntnisnahme vor und informiert den Fakultätsrat über den zuständigen Dekan/die zuständige Dekanin.

Fakultätsrat (2 (4) von 15 (26) sind Studierende)

Art. 31 Bayerisches Hochschulgesetz

(1) Dem Fakultätsrat gehören an

  • der Dekan oder die Dekanin,
  • der Prodekan oder die Prodekanin sowie etwaige weitere Prodekane oder Prodekaninnen,
  • der Studiendekan oder die Studiendekanin oder, sofern eine Fakultät mehrere Studiendekane oder Studiendekaninnen hat, eine von diesen zu bestimmende Vertretung,
  • sechs Vertreter oder Vertreterinnen der Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen (Art. 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1),
  • zwei Vertreter oder Vertreterinnen der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Art. 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2),
  • ein Vertreter oder eine Vertreterin der sonstigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Art. 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3),
  • zwei Vertreter oder Vertreterinnen der Studierenden,
  • die Frauenbeauftragte.

 

Die Grundordnung kann bestimmen, dass

  • dem Fakultätsrat die doppelte Zahl von Vertretern oder Vertreterinnen nach Satz 1 Nrn. 4 bis 7 angehört,
  • bei Angelegenheiten, die die Berufung von Professoren und Professorinnen sowie Promotionen betreffen, alle Professoren und Professorinnen der Fakultät berechtigt sind, stimmberechtigt mitzuwirken,
  • bei Angelegenheiten von besonderer Bedeutung alle nicht entpflichteten Professoren und Professorinnen der Fakultät beratend mitwirken.

Art. 34 Abs. 2 Sätze 2 bis 5 gelten für die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München entsprechend.

(2) Der Fakultätsrat ist zuständig in allen Angelegenheiten der Fakultät, für die nicht die Zuständigkeit des Dekans oder der Dekanin oder eines anderen Organs der Fakultät bestimmt ist. Der Fakultätsrat soll seine Beratungen auf Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung beschränken und, soweit dies die Art der Angelegenheit zulässt, diese dem Dekan oder der Dekanin allgemein oder im Einzelfall zur Erledigung zuweisen.

(3) Der Fakultätsrat kann beratende Ausschüsse einsetzen; in diesen sollen die in Abs. 1 Satz 1 Nrn. 4 bis 7 genannten Mitgliedergruppen in dem dort festgelegten Verhältnis vertreten sein und bei der Bestellung der Mitglieder eines Ausschusses beteiligt werden; die Frauenbeauftragte der Fakultät ist Mitglied dieser Ausschüsse.

 

3. Kapitel: Fakultätsrat Grundordnung der Fachhochschule Rosenheim

§ 35 Mitwirkung im Fakultätsrat

(1) ¹Professoren/Professorinnen der Fakultät, die dem Fakultätsrat nicht angehören, sind berechtigt, bei Angelegenheiten von besonderer Bedeu-tung beratend mitzuwirken. ²Ob eine Angelegenheit von besonderer Bedeutung ist, entscheidet der Dekan/die Dekanin.

(2) Der Fakultätsrat kann Sachverständige zur Erörterung einzelner Tagesordnungspunkte hinzuziehen.

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