Menü
.

Projekt "SKINPLEX® - zeropower® Switch"

Technik trifft Design - Gestalterische Integration von berührungslosen Mensch-Maschine-Schnittstellen in Fahrzeugen und Produkten

Hintergrund und Inhalt des Projekts

Die nahe des Ammersees ansässige Firma IDENT Technology AG beschäftigt sich mit Datenübertragung und Nahfelderkennung über die menschliche Haut. Die vom Unternehmen entwickelten Technologien dienen einerseits dazu, den menschlichen Körper oder Teile davon zu erkennen (Detektion), über die
menschliche Haut bestimmte Schaltbefehle für Maschinen oder Geräte zu leiten (Interaktion), oder den Menschen durch Übertragung der SKINPLEX®-Technologie zu identifizieren (Identifikation).

Eine Erweiterung der SKINPLEX®-Technologie stellt GestIC® dar. Hierbei detektieren mehrere Sensoren die Bewegungen des menschlichen Körpers oder Teilen davon. Damit ist es möglich, sehr komplexe und vor allem berührungslose Mensch-Maschine-Schnittstellen (Human Machine Interfaces, HMI) zu entwickeln.

Die IDENT Technology AG arbeitet vor diesem Hintergrund immer wieder mit Design- und Entwicklungsabteilungen vor allem auch im Automotive Design zusammen, um den Einsatz der neuen Technologien zu untersuchen. Die Fakultät für Innenarchitektur kann bereits auf einige Erfahrung in der Gestaltung von automobilen Innenräumen zurückblicken und freute sich über die Kooperationsanfrage des Unternehmens.

Projektziel

Ziel war zum einen, neue Gestaltungsmöglichkeiten für automobile Cockpits und sog. »weißer Ware« (Haushaltsgeräte wie Herde, Waschmaschinen und Kühlschränke) durch die Verwendung der Technologien SKINPLEX® und GestIC® aufzuzeigen.

Zum anderen wurde untersucht, welche Möglichkeiten für gestische, berührungslose Steuerungen bestehen und ob daraus neue Produktkonzepte abgeleitet werden können. Auf dieser Basis entwickelten die Studierenden Prototypen und Designmodelle, die vom Auftraggeber schließlich als Funktionsdemonstratoren im hauseigenen Showroom eingesetzt wurden.

Ergebnisse

Das Projekt wurde ein großer Erfolg. Von allen Teams wurden eigenständige, sinnvolle und neue Konzepte entwickelt und als Funktionsdemonstratoren umgesetzt. Der Auftraggeber hat das Projekt in hervorragender Weise logistisch und technisch unterstützt und am Ende zu allen intern vorgestellten Projekten Patente angemeldet.

Und auch Prof. Kilian Stauss ist von seinem Team begeistert: "Die Fakultät konnte in diesem Projekt erfolgreich demonstrieren, dass Innenarchitektur nicht nur die Gestaltung von Räumen und Möbeln beinhaltet. Unsere Studierenden besitzen auch die Kompetenz, Technologien und Produkte die in Zusammenhang mit räumlichen Fragen stehen, zu untersuchen und zu entwerfen."

Old Browser Link