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Erasmus+ Studierendenmobilität

Erasmus hat sich in seiner 30-jährigen Laufzeit zu einem Erfolgsmodell ent- wickelt. Hier finden Sie alles Wissenswerte zum Thema Studierendenmobilität:

Neuerungen seit dem Projektjahr 2014
Studierendenmobilität zu Studienzwecken
Studierendenmobilität zu Praktikumszwecken
Erasmus+ Fördersätze
Erasmus+ Sprachunterstützung
Erasmus+ Studierendencharta
Erasmus+ Berichtspflicht

Neuerungen seit dem Projektjahr 2014

Erasmus+ (2014-2020) zeichnet sich gegenüber der vorigen Programmgeneration insbesondere durch folgende Neurungen aus:

  • Studierende können in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master, Doktorat) mehrfach gefördert werden.
  • Je Studienzyklus können insgesamt bis zu zwölf Monate gefördert werden. Es sind somit Mehrfachmobilitäten möglich.
  • Praktika können ab zwei Monaten (bislang drei Monate) während und nach Abschluss des Studiums gefördert werden. Graduiertenpraktika sind möglich, falls die Bewerbung innerhalb des letzten Jahres der Studienphase erfolgt.
  • Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun.

Studierendenmobilität zu Studienzwecken

Die Hochschule Rosenheim nimmt derzeit an der Mobilität mit Programm-, nicht aber an der mit Partnerländern teil. Zu dem Programmländern zählen derzeit 33 Länder: alle 28 Mitgliedsstaaten der EU sowie die Türkei, Island, Lichtenstein, Mazedonien und Norwegen. Auch das Vereinigte Königreich gehört bis zum Ende der Programmgeneration (2020/21) zu den Programmländern.

Vorteile eines Studiums mit Erasmus+

  • Kennenlernen eines neuen akademischen Systems sowie neuer Lehr- und Lernmethoden
  • Erweiterung sozialer und kultureller Kompetenzen
  • Verbesserung der Sprachkenntnisse
  • Erweiterung der Berufsaussichten
  • Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen für ein Erasmus+ Auslandsstudium

  • Reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Mindestdauer des Studienaufenthalts von 3 Monaten
  • Bestehende Erasmus+ Kooperationsvereinbarung (inter-institutional agreement) zwischen Heimat- und Gastinstitution
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)

Weitere Informationen zum Erasmus+ Studium an der Hochschule Rosenheim finden Sie unter Studium mit Erasmus+.

Studierendenmobilität zu Praktikumszwecken

Studierende können mit Erasmus+ auch Praktika in Unternehmen oder Organisationen im europäischen Ausland absolvieren. Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.

Vorteile eines Praktikums mit Erasmus+

  • Kennenlernen des Arbeitsalltags in einem europäischen Gastland
  • Ausbau sozialer, kultureller und fachlicher Kompetenzen
  • Verbesserung der Sprachkenntnisse
  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem in Form des Learning Agreements für Praxisphasen
  • Akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen für ein Erasmus+ Auslandspraktikum

  • Reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Mindestdauer des Praktikums von 2 Monaten
  • Heimat- und ggf. Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)
  • Nicht förderbar sind Praktika in europäischen Institutionen bzw. Organisationen, nationalen diplomatischen Vertretungen sowie Organisationen, die EU-Programme verwalten.

Weitere Informationen zum Erasmus+ Praktikum an der Hochschule Rosenheim finden Sie unter Praktikum mit Erasmus+.

Erasmus+ Fördersätze

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern. Dabei gibt es drei Ländergruppen (hohe, mittlere, niedrige Lebenshaltungskosten). Seit dem Projektjahr 2014 gelten europaweit die folgenden Mindesthöhen für drei Ländergruppen für Studienaufenthalte:

  • Gruppe 1 (monatlich mind. 250 Euro): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
  • Gruppe 2 (monatlich mind. 200 Euro): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
  • Gruppe 3 (monatlich mind. 150 Euro): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Erasmus+ Praktikanten erhalten monatlich mindestens 100 Euro zusätzlich, d.h. mind. 350 Euro in Gruppe 1, mind. 300 Euro in Gruppe 2 und mind. 250 Euro in Gruppe 3.

Hinweis Sonderförderung
Zur Förderung von Chancengleichheit und Inklusion wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (Alleinerziehenden und Studierenden mit besonderen Bedürfnissen) der Zugang zum Programm erleichtert.

Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung
Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

Sonderförderung von Studierenden mit Kind als Pauschale (nur SMS)
Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale monatliche Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen.

Erasmus+ Sprachunterstützung

Die Europäische Kommission stellt einen Online-Sprachtest zur Verfügung. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl vor Beginn der Erasmus+ Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Hauptarbeitssprache zu absolvieren, sofern verfügbar. Muttersprachler sind von der Teilnahmepflicht entbunden.

Das Ergebnis des Sprachtests ist kein Auswahlkriterium für den Erhalt der Erasmus+ Förderung. Das Testergebnis vor Antritt der Mobilität kann als Einstufungstest gesehen werden. Durch den Vergleich mit dem Testergebnis nach Mobilitätsende können erzielte Lernfortschritte erfasst werden. Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Zwischen Partnerhochschulen/-einrichtungen in inter-institutional agreement (IIA) und Learning Agreement (LA) getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen/zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen müssen bei der Auswahl der Teilnehmer durch andere Nachweise abgesichert werden.

Erasmus+ Studierendencharta

Die Rechte  und Pflichten der Studierenden im Erasmus+ Programm sind in der „Erasmus+ Studentencharta“, die jedem Studierenden vor Beginn des Auslandsaufenthalts auszuhändigen ist, geregelt.

Erasmus+ Berichtspflicht

Alle Geförderten sind verpflichtet, nach Abschluss der Erasmus+ Mobilität einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

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