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Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften

Fachdidaktik-Arbeitskreise (FDAKs)

In den Fachdidaktik-Arbeitskreisen treffen sich Kollegen gleicher Fachrichtung aus ganz Bayern, um miteinander Gedanken zur Lehre (Inhalte, Methoden usw.) auszutauschen. Die Treffen finden mit Unterstützung des Didaktikzentrums statt, dort finden Sie auch eine Übersicht der AKs  und sie können dort im Programm gebucht werden. Jeder ist herzlich willkommen; eine formale Mitgliedschaft ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenfrei!

In den Organisatoren hat jeder Arbeitskreis einen Ansprechpartner nach außen und innen, das Programm wird von den Mitgliedern gestaltet.

Der Fachdidaktik-Arbeitskreis Mathematik/Physik

Der Arbeitskreis Mathematik/Physik wird Prof. Dr. Elmar Junker von der Hochschule Rosenheim organisiert. Der AK trifft sich traditionell jedes Jahr im April oder Mai, meist in Ingolstadt am DIZ. Details finden Sie jedes Jahr neu hier.

Kurzlink zu dieser site: www.fh-rosenheim.de/fachdidaktik-mathephysik.html

FDAK M/Ph 2019:

Das nächste Treffen des FDAK Mathematik/Physik:

 Do/Fr 16./17. Mai oder Do/Fr 23./24,.Mai 2019 in Ingolstadt:

  • Donnerstag 14:30 Uhr (bis ca. 18:30 Uhr) mit anschließendem gemütlichen  Beisammensein
  • Freitag  08:30 Uhr-16:30 Uhr (17 Uhr Züge werden erreicht)

Anmeldung ab Jan 2019 möglich auf https://www.diz-bayern.de   (Neue TN müssen sich auf der Website evtl. zuerst registrieren)

Beiträge für 2019 können ab sofort beim Organisator Prof. Dr. Elmar Junker eingereicht werden.

FDAK M/Ph 2018 Rückblick

 Hauptreferentin Cynthia Heiner, Freie Universität Berlin

  • Peer Instruction 2.0: Variieren, optimieren

Studien zeigen, dass Studierenden in einer interaktiven Lernumgebung mehr lernen. Warum? Es ist wichtig, dass der Lernende das neue Wissen erkennt und in das einbaut, was bereits bekannt ist, dies kann der Dozent nicht für ihn tun.

In diesem Workshop werden wir uns auf die interaktive Methode Peer Instruction (PI) konzentrieren. Obwohl PI auf den Diskussionen der Studierenden untereinander basiert, ist die Rolle der Dozenten immer noch von zentraler Bedeutung. Die Auswahl der Fragen, die gestellt werden, und die Art und Weise, wie der Unterricht während einer PI-Sequenz geleitet wird, beeinflussen die Grundstimmung beim Lernen und damit die Effektivität der Methode. Idealerweise sind PI-Fragen z.B. keine reinen Wissensfragen, sondern Fragen, die zum tiefen Nachdenken anregen und konzeptuelles Verständnis fördern.

In diesem Workshop werden Sie über Ihre Unterrichtspraktiken und Ihre eigene Verwendung von PI nachdenken. Wir diskutieren, analysieren und optimieren (1) die Struktur und Vielfalt von PI-Fragen und (2) die 'Choreografie' eines PI-Ablauf, so dass mit Hilfe von PI eine Unterrichtsstunde vorangetrieben werden kann.

Cynthia Heiner, Freie Universität Berlin

  • Warum wir uns um die Einstellungen und Lernvorstellungen der Studierenden kümmern sollten

Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen den Überzeugungen der Studierenden und deren Leistungsfähigkeit gibt. Speziell auf dem Gebiet der Physik zeigen Forschungsergebnisse folgendes: obwohl Studierende wissen, was Physikexperten über die Physik glauben, meinen die Studierenden, dass diese Überzeugungen über Physik für sie selbst nicht wahr sind, also nicht gelten.

Daher ist es sinnvoll, die Überzeugungen der Studierenden zu hinterfragen. Mehrere Umfragen wurden entwickelt, um die Überzeugungen und Grundhaltungen („attitudes and beliefs“) der Studierenden zu erfassen und zu bewerten, z.B. CLASS. Im Beitrag werde aktuelle Ergebnisse aus verschiedenen Studien vorgestellt, die sich mit den Grundüberzeugungen der Studenten in der Physik beschäftigen und wir werden darüber diskutieren, wie man sie positiv beeinflussen kann.  Für diese Betrachtungen sind epistemologische Aspekte von großer Bedeutung, d.h. die Fragen danach, wie Wissen zustande kommt.

Diese „Grund-Denke“ der Studierenden ist auf viele MINT-Fächer, also insbesondere auch Mathematik übertragbar, CLASS Biologie und Chemie gibt es schon, an Mathematik wird gearbeitet

 

Cynthia Heiner studierte Physik in New Hampshire und promovierte in Berlin. Danach forschte sie mit Carl Wieman  am CSWEI in Vancouver im Bereich der evidenzbasierten Physik-Didaktik. Zurzeit arbeitet sie an der FU Berlin.
(→ hier mehr Details zu den Beiträgen von Cynthia Heiner im Abstract zum Download)

FDAK M/Ph 2018: Rückblick

→ Gesamtprogramm zum Download

Kurzbeiträge

  • Axel Barth, HS Rosenheim
    „Technik für Unwillige - Konzept für ein Medizintechniklabor für vorwiegend betriebswirt-schaftlich orientierte Studierende“
  • Manfred Gerstner, HS München
    „Mathefragen häppchenweise – mehr Validität und Effizienz bei schriftlichen Prüfungen“
  • Hanno Käss, HS Esslingen
    „Mindestanforderungskatalog Physik für Studienanfänger an Hochschulen – ein Vorschlag“
  • Torsten Schmidt, HS Ansbach
    „Die gemeinsame didaktische Hürde beim Induktionsgesetz und Wechselwirkungsprinzip“
  • Katina Warendorf, Michael Sachs, HS München
    Online Selbsteinschätzungs-Assistent OSA für Mathematik
  • Elmar Junker, Franziska Graupner, Silke Stanzel (PRO-Aktjv-Team), HS Rosenheim
    „Gibt es einen messbaren Einfluss von JiTT und PI auf den Studienerfolg in Physik?“
  • Stephan Bach, Thomas Skill, Matthias Staupe, OTH Amberg-Weiden, HS Bochum
    "Offene Aufgaben mit STACK für Moodle & Co."
  • Harald Hofberger, OTH Amberg-Weiden
    Kurzinfos zum neuen 4-Wochen-Mathe-Brückenkurs in Amberg-Weiden"
  • Christoph Gerz, HS München
    "Softwaregestützte Praktikumsprotokolle und -ausarbeitungen mit halbautomatischer Korrektur"
  • Alle Teilnehmer (World Café moderiert von Claudia Schäfle, HS Rosenheim)
    „Meine TOP Tipps & Tricks im Unterricht“
 
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